2 g4 ^^^—^^^^«
nicht nur eine weit gröfsere Menge Salpeterfäure ausgleichen Mengen Salpeter, als bey Anwendung desgewöhnlichen Verhältniffes erhalten wird, fondernauch die Destillation weit leichter und Schneller voriich geht, die erhaltene Salpeterfäure weit wenigerfalpetrige Säure enthält, daher weniger gelb oderröthJich, als die auf die ältere Art erhaltene aus-geht, und auch die Deftillation durch die geringereAnwefenheit derfelben gefahrlufer wird. Nach je-nem Verhältniffe bedürfen 96 Theile Salpeter zurvollkommenen Ausfcheidung der Säure 6o4 TheilSchwefelfäure von 1,860 Eigenfchwere, und liefern8 und mehrere Theile Salpeterfäure mehr als beyAnwendung von <+& Theilen Schwefelfäure, die beydem altern Verfahren zerfetzt wurden und gasförmigentwichen.
M. L hierüber 'das neue allgemeine Journal der Chemie,4. Bd. Berlin 1805. S. 188—196. und B u c li 0 1 z Alma-nach für ScheidekünlUer auf d. J. 1806. S. 80 —S3-
$. 184.
Bereitungsart der gewöhnlichen käuflichen Salpeterfäure.
Ohngeachtet wohl nie, oder doch höchft feiten,ein Pharmaceut oder Chemiker fich die gemeinekäufliche, um einen billigen Preis zu erhaltende,Salpeterfäure felblt bereiten wird, fo gewährtes doch vielleicht lntereffe, das Verfahren, folchedarzufteilen, in etwas zu kennen, weshalb es hierkurz angeführt ftehen mag.
Die Scheic/ewafferbrenner vermifchen dazu ge-wöhnlichen rohen Salpeter mit gemeinem, vorher bis