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fer bey der auf oben §. 179. erwähnte Art als eindichter weifser Dampf abgefchiedene Stoff verdich-tet fich fehr leicht bey einer Temperatur unter 10 Gr.Reaumur, leichter aber noch beym Gefrierpunktedes Waffers zu einer feiten feidenartig glänzendenSubftanz, die ftrahlige, auch Sternförmige Kryftallebildet, in warmer Luft aufserordentlich ftark raucht,an der Luft fchnell zerfliefst und in Berührung mitVVaffer fich aufserorclentlich erhitzt.
§. 182.
Prüfung der reinen rectificirten Schwefelfäure auf möglicheVerunreinigungen oder Vcrfäljckungen.
Die möglichen Verunreinigungen oder Verfäl*fchungen der reinen reefifgnrten Schwefelfäure könn-ten folgende feyn : 1) Wenn anftatt einer rectificir-ten Schwefelfäure eine unrectificirte englifche odereine unrectificirte, zur Entfärbung blofs mit etwasSalpeter gekochte nordhäufer Schwefelfäure ange-wendet würde. 2) Wenn durch hineingefallene oderdamit in Berührung gekommene brennliche, waffer-ftoff - und'kohlenstoffhaltige Körper, als Papier,Wachs, Harz u. dergl., die rectificirte Säure wiederdunkel und felbft fchwefelig geworden ift.
Die erfte Verunreinigung oder Verfälschung., diedurch englifche Schwefelfäure und durch die durchsKochen mit Salpeter entfärbte nordhäufer, würde fichfolgender Maafsen entdecken laffen : Man nehme ge-gen 1 Unze der zu prüfenden Säure und giefse fie i»eine ins Sandbad geftellte Schale von grünem Glafe,erhitze folche zuletzt durch Glühfeuer fo lange, bis
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