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etwas jenes falzigen Rückftandes in deftillirtern Waf-fer auflöft, das anhängende Kali mit etwas Salpeter-fäure neutraJi/irt, und zu der einen Hälfte der Flüf-figkeit etwas einer Auflöfung von fchwefelfauremSilber und zu der andern Hälfte etwas einer Auflö-fung von falzfaurem Baryt fetzt, wird man durchentftehende weifse Niederfchläge im erften Falle aufdie Gegenwart von falzfaurem Kali, und im zwey-ten Falle auf die von fchwefelfaurem Kali fchliefsenkönnen.
Befindet fich das zu prüfende Aetzkali im flüffi-gen Zuftande, fo verdunfte man etwas davon vorher,und verfahre übrigens, wie angeführt.
Die dritte Verunreinigung, die durch eine zugrofse Menge Kohlenftofffäure, wird man vermitteiltVennifchens eines folchen Kali's fowohl im trocknenals flüffigen Zustande mit mäfsig concentrirter Salz-fiiure durch das fich dabey zeigencte mehr oder weni-ger ftarke Aufbraufen entdecken können. Jedochdarf man ein geringes Aufbraufen nie als einen Feh-ler des reinen zum pliarmaceutifchen Gebrauch be-ftimmten Aet?kali anfehen, weil während der Dar-ftellung, es fey im flüffigen oder trocknen Zuftande,felbft bey aller Behutfamkeifc, wieder ein AntheiiKohlenftofffäure davon angezogen wird ; nur c/arfdiefer nicht fo grofs feyn, clais die wefentlichen Ei-genfchaften des Aetzkali dadurch verloren gehen.
Die vierte Verunreinigung, die durch Schwefel,läfst fich theils durch den fchwefelwafferftofffialtigenGeruch, welcher fich beym Zufatz von Salzfäure oderSchwefelsäure zu demfelben im aufgelöften Zuftande