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filtrirte Flüffigkeit verfetze man mit Aetzammoniumim Ueberfchufs, erfolgt'dadurch ein flockiger, fehraufgequollener weifser Niederfchlag, fo ift folchergröfstentheils Alaunei-de; und ift er eben fo befchaf-fen, aber bräunlich gefärbt, fo ift er mit Eifenoxvdvermifcht. Zu der von diefem Niederfchlage abfil-trirten Flüffigkeit fetze man hierauf etwas einer Auf-legung von unvollkommen kohlenftofffaurem Kali(Ol. tartari p. deliquhini); erfolgt hierdurch ein wei-fser Niederfchlag, fo ift folcher für kohlenftofffauresKalk zu halten, befonders wenn er fich durch einftün-diges ftark.es Roth glühen in ätzenden Zuftand ver-fetzen läfst. Aus der l'eCpectiven Menge der ausge-fchiedenen Stoffe wird fich fchliefsen laffen, in wiefern ihre JBeymifchung dem Aetzkali in feinen Wir-kungen nachtheilig werden kann.
Die zweyte Verunreinigung, die durch zu vielefremde Salze, wird fich leicht folgen der Maafsen ent-decken laffen: Ift es ein trocknes Aetzkali, foftelle'man etwas davon in einem porcellanenen Schälchen aneinen feuchten Ort zum Zerßicfsen bin -, bat es feineForm gänzlich durch Anziehung von Waffer verloren,ohne dafs das Ganze zu einer gleichförmigen Flüffigkeitzerfloffen ift, fondern vielmehr eine falzige brock-liche Maffe in der alkalifchen Maffe zurückbleibt, foift die Beymifehung feemder Salze dargethan. DieMenge des nicht zerfliefsiichen Rückstandes wirdjetzt die Gröfse der Verunreinigung und die genaueUnterfuchung der Eigenfchaften deffelben, befondersdurch die Kryftallifation, die Natur der beygemeng-len Salze darthun. Auch fchon dadurch, dafs man