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1 (1812)
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auch andere zufällig damit in Berührung kommendefärbende Stoffe dabey einwirken konnten.

Uebrigens hat das reine Kali mit den übrigenreinen Alkalien noch folgende Eigenfchaften gemein:

1) Im flüffigen Zuftande als Aetzkaliflüffigkeit bil-det es mit fetten Oelen und Harzen im erhitz-ten Zuftande fehr leicht Seifen, nur find fievon weicherer Eefchaffenheit.

2) Löfet es fowohl im fiüffigen als im trockenenZuftande beym Schmelzen den Schwefel leichtauf und bildet damit S c hw e f e 1 k al i.

5) Wird die Riefelerde, Alaunerde und Sükerdeauf naffem und trockenem Wege [ehr leicht da*von aufgelöft.

4) Zerfrifst es im aufgelöften unzerlegten Zuftandeals Aetzkaliflüffigkeit alle thierifchen Stoffe,befonders Federn, verhärteten Eyweifsftoff,Muskeln, Sehnen und dergleichen fehr fchnellund löft fie auf.

5) Färbt es die Violentinctur und Malventinctur

grün, die mit Curcuma- und Femambuktinctur

gefärbten Papiere braun und violett, und die

Farbe des durch Säuren gerötheten Lackmus-

lapiers [teilt es wieder blau her.

§. i56.

Prüfung des Aetzhdi im trockenen und ftüßigen Zußande aufmögliche Verunreinigungen.

Mögliche Verunreinigungen des Aetzkali imtrockenen und naffen Zuftande dürften wohl nur fol*gende feyn: 1) die durch Kiefelerde, Alaunerde,

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