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1 (1812)
Entstehung
Seite
226
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in glühenden Flufs übergeht, und erkaltet eine weifseins Grünliche fallende undurchfichtige Maffia wieVorhin bildet. An der Luft zieht es allmählig nebfteinem Antheil Waffer auch Kohlenftofffäure wiederan und geht dadurch allmählig in den Zuftand desunvollkommen kohlenftofffauren Kali's über. ImAlkohol ift es faft fo auflöslich, wie im Waffer, undbildet damit eine Auflöfung von mehr oder wenigerceiättigt rothbrauner Farbe. Mit den Säuren bil-det es eine P».eihe eigenthümlicher Salze, die fichdurch ihre Eigeni'chaften leicht von den Sülzen unter -fcheiden laffen, welche die andern Alkalien mit den.Säuren bilden. 1 Tlieil des kryftallifirten Aetzkalimit 4 Theilen trocknem Schnee innigft gemengt,bringen einen hohen Kältegrad hervor; da im Ge-gentheil beym Auflöfen des gefchmolzenen in Wafferetwas Wärme entwickelt wird.

Durch den Einflute der galvanifchen Elektricitätund durch fchickliches Glühen mit Eifen und Kohleläfst fich daraus ein eigener metallähnlicher, fichleicht oxydirender und auf dem Waffer fchwimmen-der fich dabey von felbft entzündender, unter demTVamen Kalimetalloid bekannter, merkwürdi-ger Stoff darftellen.

I

Die Aetzkaliflüffigkeit wird, wenn man fie auf

die oben §. i53. befchriebene Art dargeftellt hat,entweder eine gelbliche oder bräunliche Befchaffen-heit befitzen, je nachdem dabey reinlich verfahren■wurde, oder ihr der Spitzbeutel dabey etwas Extrao-tivftofi oder fonft noch Färbendes mittheilte, und