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1 (1812)
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134
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cellanenen Schälchen fo lange unter fortwährendemUmrühren erhitzt, bis das Gemenge keinen Scheinmehr ins Köthliche hat, fondern völlig braun er-fcheint. Hierauf werden allmählig 60 Theile rau-chende Salzfäure hinziigefetzt, und das Ganze aber-mahls unter anhaltendem Umrühren fo lange erhitzt,bis die braunen Flocken des voJ]kommnenB]eyoxydsvöllig verfchwuriden find. Jetzt fetzt man dieMaffemit 4 — 6mahl fo viel deftillirtem Waffer als fie be-trägt in Berührung, bringt alles zum Sieden und er-hält es einige Minuten darin. Löft fich durch diesVerfahren alles auf, fo kann die Mennige als rein vondergleichen Beymifchungen angel'ehen werden. Aufgleiche Weife kann das braune Oxyd durch blofsesErhitzen mit der 2. bis Stachen Menge rauchenderSalzfäure und Sieden mit einer Menge von S — 12fo viel deftillirtem Waffer geprüft werden.

Auch kann das rothe Bleyoxyd auf jene ange-führten Verfälfchungen, wie folgt, fehr ficher undgut geprüft werden : Man vermenge innigft einenTheil Zucker mit 2 Tbeüen der zu prüfenden Men-nige, übergiefse das Gemenge mit 8 Theilen reinerSalpeterfäure von j,2oo Eigenfchwere in einem 10Mahl fo viel als das Gemenge beträgt aufzunehmenfähigen Glafe, erhitze das Ganze bis zum Sieden,und erhalte es einige Minuten in diefem Zuftande,hierauf fetze man 5o — 4° Theile reines deftillirtesWaffer hinzu und bringe die Mifchung zum Sieden.Erfolgt bey diefem Verfahren anfangs fchnell dieUmwandlung des rothen Oxyds in eine weifse Salz-maffe und beyrn Zufatz des Waffers und Erhitzen des