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anderen Säuren mit zweyfacher Grundlage Ift es un-auflöslich. Mit ^ bis ^ trocknem Schwefel gerie-ben, entfteht eine plötzliche Entzündung desSchwefels, und als Rückftand bleibt Schwefelbley.Auch das damit in Berührung gefetzte Ammoniumwird dadurch zerlegt und Waffer und Salpeterfäuredaraus durch Vereinigung deffen Wafferftoffs undStickftoffs mit dem Sauerftoffe des Oxyds erzeugt.Es enthält in feiner Mifchung gegen 79 ProcentBley und 21 Procent Sauerftoff. Zuletzt ift nochzu bemerken, dafs lieh alle Bleyoxyde in den Anfü-gen Aetzalkalien, und zu den Bleypilaftern in denfetten Oelen auflökn.
<§. 113..
Prüfung der Bleijoxyde auf mögliche Verunreinigungen oderVerfilfchungen.
Unter den Bleyoxyden dürfte vorzüglich dasrot he Bleyoxyd (die Mennige) einer Verfälfchungunterworfen feyn und den Pharmaceuten veranlaifen,-es in dief er Rückficht zu prüfen. DieVerfälfchungen,die man mit der Mennige bisweilen vornehmen foJJ,werden als durch, den rothen Bolus, Ziegelfteinmeh],rothen Ocker (engiifches Roth, Eifenoxyd des Vi-triols) bewirkt, angegeben. Um eine folche Ver-fälfchung bey einem durch fchlechte Farbe entfte-hendem Verdachte zu entdecken, verfährt man amheften folgender Maafsen: 100 Theile der einer fol-chen Verfälfchung verdächtigen Mennige werdenmit 3oo Theilen reiner von Schwefelfäure freyerSalpeterfäure von 1,226 Eigenfchwere in einem por.