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des cyansauren Salzes an Kohlensaure gebunden, wennsie nicht in der Glühhitze ihre Kohlensäure verliert.
Man kann auch die im Wasser aufgelösten und diein Wasser unlöslichen cyansauren Salze durch Chlorwas-serstoffsäure zersetzen, das Ganze bis zur Trocknifs an-dünsten, und den Rückstand glühen, um aus der Mengedes erhaltenen Chlormetalls die Zusammensetzung des Sal-zes zu berechnen. Die Basen, die mit der Cyansäureverbunden sind, würden sich übrigens auch nach den imVorhergehenden angeführten Methoden aus den in Was-ser aufgelösten Salzen abscheiden lassen. Die in Was-ser unlöslichen cyansauren Verbindungen braucht man nurdurch eine Säure aufzulösen, um in der Auflösung dieBasen quantitativ zu bestimmen.
LIII. Wasserstoff.
Bestimmung des Wassers.— Die Verbindungdes Wasserstoffs und Sauerstoffs, das Wasser, ist ein soaufserordentlich weit verbreiteter Körper, dafs dadurchdie quantitative Bestimmung desselben von der gröfsten"Wichtigkeit wird. Die Bestimmung desselben geschiehtauf verschiedene Weise; sie richtet sich nach der Naturder Körper, mit denen das Wasser verbunden ist. Diegewöhnlichste Art, das Wasser in Substanzen zu bestim-men, ist die, dafs man eine gewogene Menge derselben ineinem Platinliegel glüht, wodurch das Wasser verflüch-tigt wird; nach dein Erkalten wägt man den Rückstand,und findet durch den Gewichtsverlust den Wassergehalt.Diese Methode ist dann anwendbar, wenn die mit dem"Wasser verbundene Substanz durch Glühen auf keine an-dere Weise verändert wird, als dafs sie ihr W^asser ver-liert.
Auf diese Weise wird der Gehalt an Krystallisations-wasser in sehr vielen Salzen bestimmt. Man erwärmt denPlatintiegel, in welchem das Salz abgewogen worden ist,ii. 34