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tcn einen kleinen Theil davon hartnäckig, und die Mengedesselben kann nur bei der Zersetzung der Verbindungenmit Kupferoxyd bestimmt werden.
Was die Verbindungen des Cjans mit dem Sauer-stoff betrifft, und die Verbindungen, welche die verschie-denen Arten der Cyansäuren mit Basen bilden, so wer-den auch diese am genauesten untersucht, wenn in ihnendie Menge der Base bestimmt wird. Will man die Mengedes Cyans in den Säuren unmittelbar finden, so mufseine gewogene Menge des Salzes, in welcher die Mengeder Base, und daher auch die der Säure bekannt ist, mitKupferoxyd geglüht werden. Hierbei mufs man ein Gas-gemenge von zwei Volum Kohlensäuregas und einem Vo-lum Stickstoffgas erhalten; aus dem Volum desselben be-stimmt man die Menge des Cyans. Um die Menge derBase in den cyansäuren Salzen zu finden, kann man sich,nach Wöhler (Poggendorff's Annalen, Bd. I. S. 117.),verschiedener Methoden bedienen. Man leitet über einegewogene Menge des Salzes trocknes Chlorwasserstoffgas,während diese durch eine Spirituslampe erhitzt wird. DerApparat, den man hierzu anwenden kann, ist der, welcherS. 103. abgebildet ist. Es bildet sich dabei eine grofseMenge Kohlensäuregas und Chlorwasserstoff-Ammoniak,welches die Mündung der Röhre verstopfen kann, wenndiese etwas enge ist. Man treibt das Chlorwasserstoff-Ammoniak durch Erhitzung fort, und wägt nach dem Er-kalten des Apparats die Menge des erhaltenen Chlorme-talls, woraus sich die Quantität der Base ergiebt.
Da die Cyansäure in ihren in Wasser auflöslichenVerbindungen leicht in Ammoniak und Kohlensäure zer-fällt, und die Basen dadurch in kohlensaure Salze verwan-delt werden, so kann man, nach Wöhler, auch dieseEigenschaft bei der Untersuchung derselben benutzen. Eswird das Salz im Platintiegel angefeuchtet, gelinde einge-trocknet und geglüht; man wiederholt dies noch einmal, underhält dann, unter Entwickelung von Ammoniak, die Base
des