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2 (1834) Die Lehre von den quantitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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kohlensaure Baryterdc ungelöst zurückbleibt. Es kannauch neben der kohlensauren Baryterde schwefelsaure Ba-ryterde ungelöst zurückbleiben, wenn während der De-stillation Schwefelsäure in die Vorlage übergegangen ist.In der Auflösung der salpetersauren Baryterde bestimmtman die Menge der Salpetersäure durch Schwefelsäureauf die oben angeführte Weise. — Dieser Methode kannman sich mit vielem Vortheile bei der quantitativen Be-stimmung der Salpetersäure in Brunnenwässern, welchesalpetersaure Salze enthalten, bedienen.

Die festen Verbindungen der Salpetersäure könnennoch auf ähnliche Weise, vermittelst Kupferoxyds, unter-sucht werden, wie man organische stickstoffhaltige Sub-stanzen zu analysiren pflegt. Hiervon wird weiter untenim folgenden Abschnitte die Rede sein.

Bestimmung der salpetrichten Säure.— DieVerbindungen der salpetrichten Säure werden am bestenauf die Weise untersucht, dafs man in ihnen die Mengeder Base bestimmt, und die der Säure aus dem Verlustefindet. Man kann die salpetrichtsauren Verbindungen durchSchwefelsäure zerlegen, und aus dem Gewicht des erhal-tenen schwefelsauren Salzes die Zusammensetzung berech-nen; ebenfalls kann man auch die salpetrichte Säure durchGlühen darin zerstören, und dann die Menge der zurück-bleibenden Base bestimmen. Bei diesen Methoden ist esjedoch schwer, die Menge des Krystallisationswassers inder Verbindung zu finden.

Die Menge der salpetrichten Säure in einer Verbin-dung kann indessen nicht blofs nach Bestimmung der Ba-sen aus dem Verlust gefunden werden, sondern auch nochauf die Weise, dafs man die salpetrichte Säure in Salpe-tersäure verwandelt, diese dann bestimmt, und daraus dieMenge der salpetrichten Säure berechnet. Dies geschiehtam besten, wenn man auf eine gewogene Menge der Ver-bindung der salpetrichten Säure Hydrat von Baryum-superoxyd und Wasser bringt. Digerirt man das Ganze,

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