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zu zersetzen, blofs um die Meuge des entstandenen Oxydszu bestimmen. In diesem Falle braucht man in der an-dern Analyse bei der Bestimmung des Schwefelwasserstoff-gases die Kohlensäure nicht aus kohlensaurem Ammoniakzu entwickeln, sondern kann hierzu auch kohlensaures Kabanwenden.
Wenn das zu untersuchende Schwefelmetall sichschwierig wägen läfst, wird eine ungewogene Menge da-von zersetzt. Durch das "Verhältnifs des gefundenenOxyds und des Schwefels findet man dann die Zusam-mensetzung.
Man kann auch die Menge des Schwefels in einemalkalischen auflöslichen Schwefelmetall leichter noch alsdurch Verwandlung desselben in Schwefelwasserstoffgasbestimmen. Man versetzt die Auflösung in einer Flasche,die mit einem Glasstöpsel verschlossen werden kann, miteinem Uebermaafs einer Auflösung von Kupferchlorid, oderauch von einer Bleioxydauflösung. Nachdem das Schwe-felkupfer oder das Schwefelblei sich vollkommen abge-setzt hat, filtrirt man dasselbe, und bestimmt aus demsel-ben auf die Weise, wie es oben angeführt wurde, dieMenge des Schwefels. Wenn man aus der vom Schwe-.felmetall abiiltrirlen Flüssigkeit das Uebermaafs des Ku-pferchlorids oder der Bleioxydauflösung durch einen Stromvon Schwefelwasserstoffgas als Schwefelmetall gefällt hat,kann man in der davon getrennten Flüssigkeit noch dasalkalische Metall bestimmen, das darin als Chlorid oderals Oxyd enthalten ist.
Trennung des Schwefels von mehreren an-dern Metallen in zusammengesetzten Scliwe-felvcrbindungen. — Die Verbindungen des Schwefelsmit den meisten Metallen können noch auf die Weiseanalysirt werden, dafs man eine gewogene Menge derzu untersuchenden Verbindung in einem Apparat, wieS. 97. abgebildet worden ist, erhitzt, während Chlorgasdarüber geleitet wird. Es destillirt Chlorschwefel ab,