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2 (1834) Die Lehre von den quantitativen chemisch-analytischen Untersuchungen
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;ius, den man abfiltrirt, nachdem man durch Erwärmenden aufgelösten Schwefelwasserstoff verjagt hat. Darauffällt man aus der abfiltrirten Flüssigkeit das Chromoxyddurch Ammoniak. Die Reduclion der Chromsäure zuChromoxyd vermittelst Schwefelwasserstoffgas ist dann be-sonders anwendbar, wenn die chromsaure Flüssigkeit sehrverdünnt ist. Es ist dann aber durchaus nöthig, dieFlüssigkeit, nachdem man Schwefelwasserstoffgas durchdieselbe hat durchströmen lassen, und sie damit vollstän-dig gesättigt ist, zu erwärmen, wodurch sich der Schwe-fel gut abscheidet.

Von andern Substanzen läfst sich das Chromoxydund die Chromsäure oft nur mit einigen Schwierigkeitentrennen, da beide weder durch Schwefelwasserstoffgas aussauren, noch durch Schwefelwasserstoff-Ammoniak ausneutralen Auflösungen als Schwefelchrom niedergeschla-gen werden können.

Trennung des Chromoxyds und der Chrom-säure von den Oxyden des Antimons, des Zin-nes, des Goldes, des Platins, des Quecksilbers,des Silbers, des Kupfers, des Wismuths, desBleies und des Cadmiums. Das Chromoxyd unddie Chromsäure können von den Oxyden, die aus einersauren Auflösung durch Schwefelwasserstoffgas sich fällenlassen, leicht getrennt werden. Das Chromoxyd erleidetdurch Schwefelwasserstoffgas keine Einwirkung, und dieChromsäure wird dadurch in Chromoxyd verwandelt, wel-ches in der sauren Flüssigkeit aufgelöst bleibt. Es ist inletzterem Falle nicht gut möglich, die Menge der in derAuflösung enthaltenen Metalloxyde aus dem Gewichte dererhaltenen Schwefelmetalle zu berechnen, da letztere we-gen der Reduction der Chromsäure zu Chromoxyd mitfreiem Schwefel gemengt gefällt werden.

Vom Bleioxyd kann das Chromoxyd auch noch aufdie Weise sehr gut getrennt werden, dai's man beideOxvde durch Chlorwasserstoffsäure in Chlormetalle ver-

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