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Auflösungen der Lithionsalze dadurch, dafs in ihnen durcheinen Ueberschufs von Kali, vorzüglich wenn das Ganzegekocht wird, ein Niederschlag entsteht; von den Auflö-sungen der Baryterde- und Strontianerdesalze dadurch,dafs verdünnte Schwefelsäure in ihnen keinen Nieder-schlag hervorbringt, und von den Auflösungen der Kalk-erdesalze durch ihr Verhalten gegen Auflösungen vonOxalsäure.
Die Gegenwart von nicht flüchtigen organischenSubstanzen kann oft die Fällung der Talkerde durchAlkalien aus ihren Auflösungen, wenigstens zum Theil ver-hindern; indessen auch bei Anwesenheit kleiner Mengenvon Talkerde und grofser Mengen von organischen Sub-stanzen wird erstere aus den Auflösungen durch eine Auf-lösung von phosphorsaurern Natron und einem Zusätze vonAmmoniak gefällt.
9. Thonerde.
Die Thonerde ist im reinen Zustande weifs, oft aberauch, wenn sie durch gelindes Trocknen des Hydrats er-halten worden ist, schwach gelblich und hornartig. Im'Wasser ist sie unlöslich, in Säuren löst sie sich aberleicht auf, wenn sie nicht vorher geglüht worden ist.Durch's Glühen wird sie indessen schwerlöslich, und inmanchen Säuren beinahe unlöslich. Am besten wird siedann durch Digestion mit concentrirter Chlorwasserstoff-säure, die mit sehr wenigem Wasser verdünnt worden ist,oder auch durch Erhitzen mit etwas verdünnter Schwe-felsäure aufgelöst.
In den Auflösungen der Thonerdesalze wird durchkeine freie Säure, auch nicht durch Kieselfluorwasserstoff-säure, eine Fällung bewirkt.
Eine Auflösung von Kali bringt in den neutralenAuflösungen der Thonerdesalze einen volumiönsen Nie-