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Schwefelsäure einen Niederschlag von schwefelsaurer Ba-ryterde, wenn man die Auflösung vorher durch Chlor-wasserstoffsäure oder Salpetersäure sauer gemacht hat.Um sich nun in diesem erhaltenen Niederschlage von derGegenwart der Baryteide ganz sicher zu überzeugen, be-handelt man ihn auf die Weise, wie es vorher gezeigtworden ist. Um in breiartigen oder festen organischenSubstanzen die Gegenwart der Baryterde zu entdecken,digerirt man sie mit "Wasser, das durch Salpetersäuresauer gemacht worden ist; darauf filtrirt man die Flüs-sigkeit ab, und versetzt sie mit verdünnter Schwefelsäure.— Ist hingegen schwefelsaure Baryterde mit festen oderbreiartigen organischen Substanzen gemengt, die sich imreinen Wasser nicht auflösen lassen, so ist es am besten,die ganze Masse in einem hessischen Tiegel nach undnach vorsichtig zu erhitzen, und dann so stark zu glü-hen, dafs durch die entstandene Kohle die schwefelsaureBaryterde in Schwefelbaryum verwandelt wird. Nachdem Erkalten kocht man dann die geglühte Masse mitWasser aus, zersetzt die Auflösung durch Chlorwasser-stoffsäure, und findet dann sehr leicht durch verdünnteSchwefelsäure die Gegenwart der Baryterde. Sind dieorganischen Substanzen, mit denen die schwefelsaure Ba-ryterde gemengt ist, im "Wasser löslich, so trennt mansie dadurch von derselben, und prüft diese dann auf dievorhin angegebene Weise.
6. Strontianerde.
Im reinen Zustande verhält sich die Strontianerdeder Baryterde sehr ähnlich. Dasselbe gilt auch von demHydrat der Strontianerde, nur ist dies im Wasser schwer-löslicher als das der Baryterde, weshalb auch die Auf-lösung desselben in Wasser weniger ätzend schmeckt.Im Uebrigen verhalten sich die Auflösungen beider sehrähnlich.
Die Auflösung der Strontianerde verhält sich, wenn