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1 (1858) Anorganische Chemie
Entstehung
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246
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24ß Kohlenwasserstoffe. Sumpfgas.

Beim Verdampfen der von der Kieselsäure abfiltrhten Lösungvon Kieselfluorwasserstoffsäure für sieh in einem Glassgefässbleibt aueh kein Rückstand, aber die Wand des Gelasses wirdstark angegriffen, weil dieselbe die zur vollständigen Umwand-lung der Kieselfluorwasserstoffsäure in Pluorkiesel nothwendigeKieselsäure abgeben musste.

Verbindungen des Kohlenstoffs mit einigen Metalloiden.

Kohlenwasserstoffe.

215. Es giebt viele Verbindungen des Kohlenstoffs mit demWasserstoff; sie sind zum Theil bei der gewönliehen Tempera-tur gasförmig, theils flüssig oder fest; wir werden hier nur diegasförmigen Kohlenwasserstoffe besehreiben.

Fig. 100.

Sumpfgas (leichter Kohlenwasserstoff): C 2 H.,.

21G. Dieses Gas hat den Namen Sumpfgas erhalten, weiles sich in grosser Menge aus dem Schlamm stehender Gewässerentwicke!t. Rührt man den Schlamm mit einem Stock um, sosieht man in dem Wasser Gasblasen aulsteigen, welche manleicht in einer mit Wasser gefüllten und darin umgekehrtenFlasche ansammeln kann. Der grösseren Bequemlichkeit halbersteckt man einen Trichter in die Oeffnung der Flasche (Fig. IOC).

Das hierdurch gesammelte Gas istnicht rein, es enthält Stickstoff undKohlensäure beigemengt.

In reinem Zustande stellt mandas Sumpfgas durch Erhitzen einerMischung von essigsaurem Natronund Kalihydrat, oder Kalkhydrat, ineiner kleinen Retorte dar. Gewöhn-lich nimmt man ein Gemenge vonKali- und Kalkhydrat, welches mandurch Zusatz von gepulvertem Aetz-kalk zu einer eoncentrirten Kalilauge erhält.

Das essigsaure Natron hat die Formel NaO . C 4 H 3 G ;1 ; inder Hitze zersetzen die starken Basen die Essigsäure unter Auf-