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3 (1848) [F - H]
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972
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072 Hyperstheufels. — Hystatit.

Blättchen von Titaneisen hervorgebracht wird, welche parallel dein deut-lichsten Blätterdurchgange in die Masse des Minerals eingewachsen sind,auf ganz ähnliche Weise wie der Eisenglanz im Sonnenstein (s. d.)vorkommt. Das beständige Zusammenvorkommen von Hypersthen undTitan; isei) ist eine sehr merkwürdige Thatsache, welche durch A. Erd-mann's interessante Beobachtung, dass alle in Schweden auftre-tende augitische Gesteine titaneisenführend sind, eine bedeutende Er-weiterung erhält 1 ). Man sehe ferner H vp erst henfels. TA. S.

Hypersthenfels ist der Name einer Gebirgsart, welche auseinem kristallinisch - körnigen Gemenge von Hypersthen und Labradorbesteht. Als einen dritten wesentlichen Gemengtbeil derselben kann manTitaneisen betrachten. Der Labrador pflegt vorzuherrschen und dasTitaneisen nur in geringer Menge in den Hypersthen eingesprengt zusejn (s. Hjpersthen). Es giebt jedoch auch Hypersthenfels, welcherganz mit gröfseren, zum Theil zu Krjstallen ausgebildeten Titaneisen-parlieen durchwachsen ist. Dies ist z. B. in dem grofsen Hyperslheo-fels-Districte, welcher sich an der Westküste Norwegens von Cap Lin-desnos bis gegen Stavanger und Bergen heraufzieht, sehr häufig der Fall.Als accessorische Gemengtheile des Hyperstbenfelses treten Schwefelkies,Glimmer, Hornblende, Olivin, Granat, Apatit u. s. w. hervor. Der Quarzist ein völliger Fremdling in dieser Gebirgsart. Sein Vorkommen nebenzwei basischen Silikaten, wie Hypersthen und Labrador, ist wohl che-misch unmöglich. — Den ganz feinkörnigen, dichten Hypersthenfelspflegt man mit dem Namen Diabas zu bezeichnen. Besonders durchHausmann und Naumann ist diese Benennung in die Geognosie ein-geführt worden. — Der Hypersthenfels gehört zu den weniger verbrei-teten kristallinischen, ungeschichteten Gebirgsarten. AusgezeichneteVorkommnisse desselben sind auf der Pauls-Insel an der Labradorküste,zu Elfdalen in Schweden, an mehreren Orten in Norwegen, auf der Schot-tischen Insel Skje, imCornwall, am Harz, in Schlesien u.s.w. Th. S,

Hypochlorige Säure, Hy p ö s a 1 p e t e r s ä u r e ff.,'syn. mit Un t e r e h 1 o r i ge Säure, Ü n t e r s a I p e t e rs ä u r e fl.

Hy popi c r ofoxinsäure s. K ok ke 1 s k ö r n er und Pi -crotoxinsäu r e.

II

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Hyraceum, syti. mit JJassipiss.

Hyssopin. Angeblich ein Alkaloid, welches Herberg er indem Kraute von Hyssopus ofßcinalis gefunden hat, dessen Existenz abernicht bestätigt ist. Wp.

Hyssop-Oel (OL Hyssopi seu Issopi), ätherisches, durch dieDestillation von Hyssopus officinalis mit Wasser erhaltenes Oel; es istim frischen Zustande gelb, wird mit der Zeit roth, schmeckt scharf undcampherartig. V.

II y S t a l i

I s.

tu e u i i.

') Kong, A r eten^k. Acad. Handüilgar. 1846.