Hessische Tiegel. — Heteroklin.
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stallen zurück. Aetherische und fixe Oele lösen es weder in der Wärme,noch in der Kälte. Neutrales und essigsaures Bleioxyd fällen die wässe-rige Lösung nicht; auch die alkoholische Lösung wird von essigsauremBleioxjd nicht getrübt. Eisenoxydsalze geben einen roth-braunen Nie-derschlag.
Bei einer 109° übersteigenden Temperatur schmilzt es zu einemdurchsichtigen, gelblichen Harz und nimmt hierbei einen bitter-süfsenGeschmack an. Es hat hierauf die Eigenschaft verloren, aus Alkohol zukrystallisiren. In höherer Temperatur wird es vollständig zersetzt undverbrennt mit rufsender Flamme, unter Verbreitung eines schwachenaromatischen Geruchs.
Unter demselben Namen bat Widern ann 1 ) eine aus unreifen Pome-ranzen erhaltene Substanz beschrieben, welche in manchen Eigenschaften vondem vorhergehenden Körper abweicht. Sie wurde durch wochenlangesDigeriren unreifer, aber ziemlich grofser (3 Zoll) Pomeranzen mit Spiri-tus von 0,900 speeif. Gew.inKrystallblättchen erhalten, welche in 40 Th.Wasser von 20° und 10 Th. kochendem Wasser sich lösten und beimErkalten in durchsichtigen, geschoben vierseitigen Prismen anschössen.In Alkohol waren sie unlöslich und wurden davon aus der wässerigenLösung niedergeschlagen. Sie röthen Lackmuspapier und entwickelnaus kohlensaurem Ammoniak Kohlensäure. Auch soll ihre Lösung durchbasisch essigsaures Bleioxyd langsam getrübt werden. Die übrigen Ei-genschaften dieses Stoffes stimmen mit den von Lebreton angegebenenüberein. Jonas 2 ) hat diese Angaben Widemann's bestätigt und zu-gleich angegeben, dass es von Alkalien, auch von Ammoniak oder Kalkwas-ser mit gelber oder gelbgrüner Farbe gelöst werde, wonach hierbei eineZersetzung stattzufinden scheint. Beim Kochen dieser Lösungen mitverdünnter Säure scheidet sich ein harzartiger, orangefarbener Nieder-schlag ab, der sich in Kali mit rother Farbe löst.
Das Hesperidin enthält keinen Stickstoff, die Zusammensetzung des-selben ist unbekannt. Stkr.
II
essisc
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egel
Tiegel
Hessonit (von 9j66ow, weniger, hinsichtlich der geringerenHärte und Schwere dieses Minerals im Vergleich zu Zirkon, mit wel-chem man den Hessonit früher vereinigen wollte). Man sehe den Ar-tikel Granat. Th. S.
Heteromorphismus (von itEQog, anders, und ftoogTi], Ge-stalt). Hierunter versteht man die Eigenschaft zweier oder mehrererVerbindungen, trotz der gleichen Anzahl und Gruppirung ihrer Atome,verschiedene Krystallformen zu besitzen. So z. B. sind Eisenvitriol,FeO. S0 3 -f- 7 aq., und Zinkvitriol, ZnO . S0 3 -f- 7 aq., heteromorph ,denn trotz ihres gleichen Formel-Schema krystallisirt der erstere kli-norhombisch, der Zinkvitriol dagegen rhombisch. Der Grund hiervonliegt in diesem Falle darin, dass Fe und Zn und ebenso FeO und ZnO nichtisomorph sind. Th. S.
Heteroklin s. Kies elma n gan.
') Büchner 's Repertor. XXXII. 207.2 ) Archiv a. Pharm. XXVII. 186.