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3 (1848) [F - H]
Entstehung
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Gnielinit.

Gn

eus.

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Aeq. H durch 1 Aeq. O und Hinzutreten von 2 O erklären. Ein Stick-stoffgehalt von 0,1 0,6 Proc. wird von Lade für unwesentlicherachtet.

Das Glycyrrhizin'sst sich durch Hefe nicht in Gährung versetzen.

Auch aus dein Lakritzen kann man nach der angeführten MethodeGlycyrrhizin darstellen, dies schmeckt jedoch mehr brenzlich und weichtauch in seinem Verhalten von dem aus der Wurzel bereiteten etwas ab.Es ist der wirksame Bestandtheil des Süfsholzes und Lakritzens, die dem-selben als ßrustniittel ihre Anwendung verdanken. Ein ähnlicher Stofffindet sich in dem Kraute von Ahras praecatorius. Wp.

Gmeiinit (Sarkolith Hydrolith). Durch Connel'sund Rammeisbergs Untersuchungen dieses Minerals hat es sich her-ausgestellt, dass dasselbe ein Chabasit (s. d.) ist, dessen Zusammensetzungsich jedoch durch einen überwiegenden Natrongehalt auszeichnet. Hier-nach kann man den Gmeiinit einen Na t ron-Chaba s i t, den gewöhn-lichen Chabasit einen Kalk - Ch ab asit nennen. Die Krystallform bei-der Mineralien ist übereinstimmend. Die hexagonale Pyramide, verbun-den mit einer hexagonalen Säule, in welcher der Gmeiinit vorkommt,ist durch Zwillingsverwachsung entstanden, wie Tarnn au nachgewiesenhat. Die Art des Vorkommens bietet keinen Grund zur genetischenVerschiedenheit dieser Mineralien dar; beide finden sich in den Blasen-räumen von Mandelsteinen. Der Kalk-Chabasit wird bei weitem häufigerangetroffen als der Natron-Chabasit. TL S.

Gneus, (Gneis Gneiss). Diese Gebirgsart ist in petro-graphischer Hinsicht nur durch ihre Structur vom Granit verschieden:die wesentlichen Gemengtheile sind in beiden dieselben. WährendQuarz, Feldspath und Glimmer im Granit zu einem krystallinisch-k ö r-nigen Gemenge verwachsen sind, findet dies beim Gneuse nur in Be-zug auf die ersten beiden Statt; der Glimmer aber tritt darin in paral-lelen Lagen und Blättcben auf und macht dadurch das Gemenge zueinem schieferigen. Die Quantitäts-Verhältnisse der genanntenGe-menglheile sind beim Gneuse eben so verschieden, wie beim Granite.Anstatt des Glimmers ist nicht selten Hornblende oder Talk, seltenerChlorit oder Graphit eingemengt. Zu den accessorischen Gemengthci-len des Gneuses gehören besonders: Granat, Turmalin, Epidol, Cordie-rit, Andalusit, Serpentin, Cyanit, Schwefelkies, Magnetkies, Eisenglanz,Titaneisen, Magneteisen, Rutil, Flufsspath. Werner suchte dieParalJelstructur des Gneuses durch die Annahme seiner Bildung aufnassem Wege zu erklären. Er stellte sich vor, dass die Masse desGneuses sich ehemals in wässeriger Auflösung befunden und sich darausallmälig niedergeschlagen habe, wobei die Glimmerblättchen sich parallelder Ablagerungsliäche legten. Die neuere Geognosie hat die Unhalt-barkeit dieser Erklärungsweise mehrfach herausgestellt und es unzwei-felhaft gemacht, dass eine hohe Temperatur ein wichtiges Moment inder Gneusgenesis ausmachte. Zahlreiche Beobachtungen haben gelehrt,dass Thonschiefer an der Grenze von Granit und verwandten Gesteinenzu einer mehr oder weniger gneusäbnlichen Gebirgsart umgewandeltworden ist. Es fragt sich jedoch, ob allem Gneuse eine solche oderähnliche metamorphische Entstehungsart beizumessen sey.Die Schichtungs-Verhältnisse in den ausgedehntesten der bekanntesten