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694 Punicin.
wenig Substanz genommen, der Stempel muss mehrmals herausgezogen,das Pulver aufgerührt und der Stempel niedergeschlagen werden. V.
Fig. 59.
Fig. CO,
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Punicin nennt Righini x ) einen Stoff, den er auf folgende Artaus der Granatwurzelrinde darstellte: Ein mit schwachem Weingeist be-reitetes Extract wurde mit Kalilauge digerirt und dann das Kali durchallmäligen Zusatz von Schwefelsäure neutralisirt. Dabei schied sich eineölig-harzige Substanz ab, welche, abfiltrirt und gewaschen, bei einer Kältevon — 6° völlig fest wurde. Diese Substanz ist das Punicin genannt. Esstellt ein gelblichweisses, scharf schmeckendes Pulver dar, welches sichunter Aufblähen mit Entwickelung reizender Dämpfe und Hinterlassungeiner gelblichen Asche verbrennen lässt. Von Säuren wird es aufgelöst,durch Ammoniak wieder gefällt. Wp.
x ) Joum. de chim. med. 1844, p. 132.