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Putvensiren.
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der Treibaxe verbindet. Gleichzeitig steht auf diesem Kreuze der Cy-linder /;, der die Substanz zuführt, welche bereits so weit verklei-
Fig. 57.
nert seyn muss, dass sie leicht nachläuft. Die untere Scheibe d,Fig. 59 (siehe S. 694), ruht nur auf der harten Stahlschraube, wel-che von der diametral in dem Kasten aus Eisenblech A befestig-ten starken Stange C getragen wird. Durch eine aufgeschrobeneMutter wird die Schraube, welche das dichtere oder weitere Stel-len der Mahlscheiben behufs der Erzielung von feinstem Pulver odervon Schrot gestattet, in der gewünschten Stellung erhalten. Man mahlteine kleine Menge durch und sieht nach, ob das Pulver die richtigeFeinheit besitzt. Ist dies nicht der Fall, so ist es leicht, die Schei-ben dichter oder entfernter zu stellen. Alle Wurzeln, Rinden u. s. w.lassen sich, wenn sie vorher passend zerkleinert wurden, leicht durcheinmaliges Mahlen als feinstes Pulver erhalten. Bei Salzen dagegenhaben sich Schwierigkeiten gezeigt. Ein Stäuben findet durchaus nichtstatt, so dass man ohne alle Unbequemlichkeit und Vorsicht die sonstlästigsten Substanzen mahlen kann. Der Apparat lässt sich leicht rei-nigen, da man sehr bequem überall zukommen kann, überhaupt nurwenige Theile mit dem Pulver in Berührung kommen und keine tiefenWinkel vorhanden sind. Ebenso ist das Wechseln der Scheiben, wennman gröbere zum Schroten, oder feinere für das feinste Pulver einlegenwill, sehr rasch zu bewerkstelligen.
In den chemischen Laboratorien bedient man sich innen mattge-schliffener Porcellanreibschalen, für härtere Substanzen solcher ausAchat. Die untere Fläche des Reibers soll ein Kugelabschnitt einernur um weniges kleineren Kugel seyn als die Höhlung der Schale; oftist die Convexität des Reibers viel zu stark im Verhältniss zu der Con-cavität der Schale.
Für Substanzen, welche so hart sind, dass sie den Achat an-