Puh
ensiren.
der mit seinem oberen ! Ende gegen eine an der Decke befestigte elastischeStange von Fichtenholz sich stützt. Der Stiel selbst kann, wie in Fig. 56
dargestellt, beliebig verlängertFig. 5ß - werden, um je nach der Härte
der Substanz grösseren odergeringeren Druck auszuüben.Dieselbe Fichtenstange, die zumHeben der Keule im eisernenMörser dient, kann hier denDruck ausüben, wenn sie anihrem vorderen freien Ende einePfanne aus hartem Holze trägt,welche dem Stiel als Führungdient. Fig. 57 (siehe S. 692)zeigt eine Lävigirmaschine an-derer Construction. Boden undReiber sind beide auch aus Por-cellan, aber fast ganz flach. Siebietet den Vortheil, dass manmit jeder der beiden Hände gleichleicht arbeitet und daher nichtleicht ermüdet. Um auf die eineoder andere Weise präparirtePulver von möglichster Gleich-heit und Feinheit des Kornes zuerhalten, muss man dieselbenschlämmen.
Für den pharmaceutischenGebrauch hat Mohr 1 ) eine Hand-mühle nach dem Bogardus'-sohen Principe construirt, dieausserordentliche Bequemlichkeitund Schnelligkeit gewährt, sehrleicht zu reinigen ist, und ganzgleichmässiges Pulver liefert, sodass es eigentlich überflüssig ist,dasselbe zu sieben. Die Mühleist ganz aus Eisen construirtQ und in Fig. 58 (siehe S. 693) dar-gestellt; sie kostet unter seinerJ Aufsicht hergestellt nur 35 Thlr.preuss. Crt. Statt der Mahlsteinesind gusseiserneoabgedrehte Plat-ten angewandt, auf denen feineOMMM//'/. :■„';■/,/^\ vom Mittelpunkt nach der äus-seren Peripherie laufende spi-ralförmige Rinnen eingeschnitten sind; die obere kleinere Scheibe istin der AVeise excentrisch über der unteren angebracht, wie Fig. 59(siehe S. 694) zeigt. Sie ist an ein Kreuz m befestigt, welches sie mit
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') Dessen pharm. Technik S. 307 u. ff'.
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