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[1] (1919) Ein Beitrag zur Kulturgeschichte, mit einem Anhang: Zur älteren Geschichte der Metalle
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Chemie und Alchemie in China.

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Kwang-si in großen Mengen vorkommende Zinkerz [basisches Zink-carbonat] x ); die Yu und Pi geheißenen Verdichtungen aus den gemeinerenTeilen der Materie Ki, d. s. weibliches gelbes Auripigment und männlichesrotes Realgar, aus denen man auch ganze Becher verfertigte, die die Heil-kraft der Arzneien außerordentlich erhöhen sollten 2 ); Naoscha [= Nü-schädir, Salmiak], eine Art Salz oder Alaun vulkanischen Ursprunges,das man noch gegenwärtig im Innern Chüias für besonders wirksam an-sieht, daher teuer bezahlt und oft mit anderen Salzen verfälscht 3 ); Schwefel,eines' der mächtigsten Gegengifte, Zauber- und Schutzmittel, der durchseine Dämpfe die bösen Geister austreibt, sowie die von diesen verursachtenKrankheiten heilt, und alle, die am Tage des Drachen-Bootfestes ein wenigin Wein eingerührt trinken, ein Jahr lang vor dem Übelwollen sämtlicherArten Dämonen schützt 4 ); das Quecksilber, von dem es im fernen Westenein unterirdisches Meer geben soll 5 ), ein Stoff, dem man trotz seinereigenen Giftigkeit die Fähigkeit zuschreibt, die Wirkungen anderer (nament-lich metallischer) Gifte aufzuheben, und der auch sonst für kräftig, heilsamund kalt (daher auch weiblicher Natur) gilt 6 ); der Zinnober, den man wegenseiner roten Farbe, die glückbringend und deshalb den bösen Geisternunerträglich ist, für einen hervorragenden Talisman hielt, für ein die Krank-heiten heilendes, die Fieberhitze vertreibendes, die Wunden schließendes,zauberhaftes Mittel, und außerdem für einen nahen Verwandten des gleich-falls roten Goldes 7 ). Daß die enge Beziehung, die zwischen Zinnober undQuecksilber waltet, keineswegs schon in „uralten" Zeiten bekannt war,beweist eine Bemerkung im Buche des Ko-hüng, das man für ein unzweifel-haft echtes Erzeugnis des 4. Jahrhunderts n. Chr. ansehen zu dürfen glaubt 8 ):es heißt daselbst, daß beim „Verbrennen" von Zinnober Quecksilber ent-stehe, was den meisten, die hiervon vernehmen, völlig unbegreiflich undauch unglaublich erscheine, da doch weder ein Stein wirklich verbrennen,noch dabei, während er selbst rot gefärbt sei, weißes Quecksilber ergebenkönne 9 ); dennoch, versichert Ko-hung, ist dies so, und das gewonneneQuecksilber verleiht ewiges Leben und erhebt die Menschen zxim Rangevon „Sien" (großen Geistern, Genien), wie das jene richtig beurteilenwerden, die die „Lehre" eingesehen haben [offenbar die Tao-Lehre in ihrerspäteren Gestalt]. Nach gewissen „Meistern" des 4. und 5. Jahrhunderts,die ihre Studien in den Gebirgen des Südens betrieben, angeblich weil siedaselbst mehr Zinnober vorfinden, soll dieser, indem er beim ErhitzenQuecksilber ergibt, selbst „Leben bekommen", und daher auch wiedergeeignet sein, andere mit Leben und Unsterblichkeit zu erfüllen 10 ); solche

7 )

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400 und

9 )

Hanbury 222; Berthelot, a. a. 0. 212, 213.

Hanbuby 220, mit merkwürdiger Abbildung; Hübotteb 56.

Hakbury 218, 276. *) ebd. 221; Gbube, „Litt." 440; Hübotteb 61.

Bebthelot, a. a. O. 212, 214; vgl. die Sage bei Zosimos (Mä. II, 244).

Hanbuby 224; Hübotteb 58.

Hanbuby 225; Hübotteb 58, 63; Grube, „Bei." 113.

Hanbury 226; Hiortdahl, „Chinesische Alchemie" ( „Kahlbaum- Gedenk-

A„ '' g auch die Aufsätze Holgens („Chemisch Weekblad" 1917,469).

Hanbury 227. «>) Vg l. Hiobtdabx 220, 221.