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Erste arabische Übersetzungen und Schriften: Dschabib.
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des hierzu erforderlichen Elixires „Imäm" aber auf der geeigneten Kom-bination der vier Elemente; ein Teil Imäm färbt dann mit Leichtigkeiteine Million Teile gemeiner Metalle zu Silber und Gold 1 ).
c) „Buch der Gleichgewichte." Das Buch 2 ) lehrt, daß das großeWerk die richtige Mischung der vier Elemente voraussetze, denn jederKörper enthält zwar Erde, Wasser, Eeuer und Luft und demgemäß Trocken-heit, Feuchtigkeit, Geist und Seele 3 ), aber die Mengen sind bei den ver-schiedenen Steinen, Pflanzen und Tieren ebenfalls ganz verschiedene;welche aber zu wählen sind, erkennt der Weise teils aus den Sternengemäß den astrologischen Regeln des Ptolemaios [der tatsächlich auchein grundlegendes astrologisches Werk „Tetrabiblos" schrieb], teils ausden in ni gst mit dem Wesen verbundenen Namen der Stoffe, — wie z. B.dem kurzen Namen des Essigs (arab. hall) seine besonders kalte Naturentspricht 4 ) —, teils aus vielen anderen Anzeichen [betreff derer eine Un-zahl abergläubischer Vorstellungen beigebracht wird] 5 ). Wie alle anderenKörper, so besteht auch der Stein der Weisen aus den vier Elementenund diese können jeglicher geeigneten Substanz entnommen werden, seisie eine tierische, pflanzliche oder mineralische 6 ); zu den brauchbarstenletzteren Ursprungs gehört nach Pythagobas und Sokbatbs der Markasitsowie der wegen seiner Heilsamkeit gegen Epilepsie geschätzte „Barud" 7 )Ist die Vereinigung der vier Elemente in den rechten Verhältnissen ge-lungen, so muß der fertige „Stein" purpur- und kermesfarbig seinzugleich perlenartig glänzend, von blendendem Schein, weich wie Wachsaber völlig beständig im Feuer 8 ).
d) „Buch des Mitleides." Zweck des Buches 9 ) ist die eingehendeund zutreffende Belehrung der Silber- und Gold-Macher, von denen nichtselten die einen Betrüger sind, die anderen aber Betrogene; jene soll esvom falschen Wege abhalten, diesen aber den richtigen weisen 10 ).
Vor allem hat man sich klar zu machen, daß das ,,Ei der Philosophen"[hier = Silber und Gold] durch Eindringen des „Geistes" in den „Körper"entsteht; der „Geist" ist das aus seinem ursprünglich kalten und flüssigenZustande in den heißen und flüchtigen übergegangene Quecksilber, er istdas „Leben" 11 ), das jedoch nicht in alle beliebigen toten Körper eingeht,z. B. nicht in Glas, Eierschalen, Talk, Salz, Markasit, Kohol [Schwefel-antimon], Tutia 12 ), sondern nur in geeignete, die richtig vorbereitet, gereinigtund angepaßt sind, z. B. in Blei, Kupfer, Eisen und die sonst als zum großenWerke brauchbar bekannten 13 ); schon vorhandenes Gold erleichtert ihmseine umwandelnde Wirkung, daher soll man von vornherein etwas Goldeinsäen, das dann neues Gold hervorbringt, gleich dem Vater, der ein Kindzeugt 14 ).
l ) Mä. III, 135, 137. «) ebd. III, 139 ff. s ) ebd. III, 147, 149.*) ebd. III, 160. 6 ) ebd. III, 156 ff. 6 ) ebd. III, 162.
7 ) ebd. III, 153, 155; die Stelle ist zum Teil unverständlich, auch bleibt unklar,was unter Barud (= Hagel, Körner, Krystalle, . . .) gemeint ist.
8 ) Mä. III, 145. ») ebd. III, 163 ff. 10 ) ebd. III, 163.u ) ebd. III, 172; 167, 169. ") ebd. III, 169.
i") ebd. III, 168, 170 ff. ») ebd. III, 179 ff.; 168.