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grün, grob doppelt oder einfach gesägt; die unteren und mittleren kurz gestielt, breitdreieckig-herzförmig oder herzeiförmig, zugespitzt, die oberen breit eiförmig oder länglich,mit abgerundetem bis breit-keiligem Grunde sitzend oder fast sitzend. Köpfe 5 bis 6 cmbreit, ziemlich lang gestielt, zu einer endständigen,wenigköpfigen (2 bis 8 Köpfe)Traube oder Dolden-traube vereinigt. Hüllschuppen mehrreihig, regel-mässig dachig angeordnet (Fig. 249 d), eilänglich,am Grunde lederig-häutig, sonst krautig, mitstumpfer, zurückgekrümmter Spitze. Blütendunkel goldgelb. Zungenblüten schmal, etwa1 mm breit, zahlreich, etwa doppelt so lang alsdie Hülle. Früchte 6 mm lang, kahl. —VI bis VIII.Selten in Ufergebüschen, an Waldrändern.Ursprünglich einzig im südöstlichen Oesterreich.
Wild mit Sicherheit nur in Krain im Kulpatale,besonders beiKuzelj, sowie zwischen Krupp und Tscherembl,ferner bei Odolina und im Tale des Padez- und Suhorica-tales bei Kremel, ferner in Kärnten bis Bad Vellach undin Steiermark bei Windischgraz (doch ist an beiden Orten dasIndigenat nicht unzweifelhaft!). Verwildert in Nieder-österreich (Gloggnitz), in Steiermark (bei Thörl und aufdem Grazer Schlossberge), in Vorarlberg (Alpe Delismaund am Eingang ins Brandnertal), in Mähren (bei Rajnocho-witz, früher in Böhmen (bei Raudnitz und Oberleitens-dorf am Rauschenbach), sowie in Schlesien (bei Freiwaldau).In Deutschland aus Gärten zuweilen verwildert oder ab-sichtlich verpflanzt, zuweilen ganz eingebürgert, so namentlichin Schlesien (mehrfach um Hirschberg, Schlesiertal beiSchweidnitz, Charlottenbrunn, Reinerz, Falkenberg, Rybnik,
Loslau, Pless), in Thüringen (eingebürgert in Liebenstein, Meiningen, Hildburghausen, am Elsterufer bei Gera)und in Bayern (früher Südbahnhof München).
Allgemeine Verbreitung: Südöstlichste Alpen, Ost- und (selten) Westkarpaten,Gebirge der Balkanhalbinsel; Kaukasus, Transkaukasien, Kleinasien.
Telekia speciosa ist sowohl im Kaukasus (neben Cephalaria Tatarica (Gmel.) Schrad., Valerianaalliariaefolia Vahl., Mulgedium Tataricum DC.) als in den Ostkarpaten eine Charakterpflanze der Hochstauden-fluren an Bergbächen, Waldrändern usw. Mit ihren grossen Blättern und den grossen, leuchtend gelben Blüten-köpfen stellt sie eine ornamentale Zierpflanze (besonders für Landschaftsgärten) dar, die mehr Beachtung ver-diente als bisher.
Fig. 248. Telekia speciosa (Schreb.) Baunig. Kultiviert.Phot. f H. Dopfer, München.
449. Telekia Speciosfssima 1 ) (Ard.) Less. (= Buphthälmum speciosissimum Ard.).
Prächtige Telekia. Fig. 249a und b.
Pflanze 20 bis 45 cm hoch, ausdauernd. Wurzelstock walzenförmig, knotig, schief.Stengel aufrecht, einfach und einköpfig, lang - kraushaarig, meist braunrot. Laubblätterbeiderseits nur an den Nerven etwas behaart, steif, lederig, mit unterseits stark vortretendemAdernetz; die untersten breit verkehrt-eiförmig, abgerundet stumpf, gegen den Grund zuplötzlich stielartig zugeschweift, die folgenden verkehrt-eiförmig, stumpf bis spitz, gegendie Basis rasch verschmälert und mit herzförmigem Grunde stengelumfassend, die oberenaus herzförmig stengelumfassendem Grunde eiförmig bis eilanzettlich, spitz. Köpfcheneinzeln, 4 bis 6 cm breit, endständig, knapp unter demselben meist ein kleines, lanzettliches
') Superlativ vom lat. speciösus = prächtig.