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6,1 (1918) Dicotyledones : (V. Teil)
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Tafel 244.

Erklärung der Figuren.

Fig.

1. Pedicularis verütillata (pag. 119). Habitus.

2. Lathraea Squamaria (pag. 128). Habitus.2 a. Blüte im Längsschnitt.

2 b. Fruchtknoten im Querschnitt (vergrössert).2 c. Kapsel.2 d. Staubblatt.

3. Pinguecula alpina (nr. 178). Habitus.3a. Teil der Unterlippe (vergrössert).

3b. Fruchtknoten im Längsschnitt und Staubblatt.3c. Fruchtknoten im Querschnitt.3d. Same.

4. Pinguicula vulgaris (nr. ISO). Habitus.4a. Fruchtknoten und Kelch.

4 b. Kapsel.

Fig. 4 c. Same.

,, 4d. Keimpflanze.

„ 4 e. Blüte von P. leptoceras.

,, 5. Utricularia vulgaris (nr. 183).

,, 5 a. Blüte von rückwärts.

,, 5 b. Oberlippe mit Staubblättern und Fruchtknoten.

„ 5c. Blüte im Längsschnitt.

,, 5d. Fruchtknoten und Kelch.

„ 5 e. Fruchtknoten im Längsschnitt.

,. 5f. Staubblatt.

„ 5g. Same (von der Seite).

„ 5 h. Same (von oben).

,, 5i. Querschnitt durch den Fruchtknoten.

Pedicularis Portenschlagii ist einer der charakteristischsten Endemismen der östlichen Alpen. In

Salzburg findet sie sich nur auf den Radstädter Tauern und auf den Bergen des Lungau (Preber, Liegnitzsee,

»check. Gamsspitz etc.), in Steiermark in den Niederen Tauern, besonders im östlichen Teile, auf dem Zirbitz-

ogel, dem Hochlantsch sowie in den nördlichen Kalkalpen von Wildfeld und Reiting bis zum Hochschwab,

ln Kä ™ten in den Stangalpen (Stern, Katschtaler Alpen, Mollnig etc.) und in der Malta-Gruppe, in Nieder-

os erreich auf der Raxalpe. Fehlt in Oberösterreich und in Tirol mit Vorarlberg gänzlich.

139. Pedicularis gyroflexa J ) Vill. (= P. Huguenini Rchb.). Büscheliges Läusekraut.

Fig. 67 c bis e.

Ausdauernd, 10 bis 30 cm hoch. Wurzelstock kurz, dick, mit zahlreichen, langen

'Sern besetzt. Stengel aus bogigem Grunde aufsteigend oder aufrecht, entfernt beblättert,

ur Z wolligbehaart. Grundständige Blätter langgestielt, lanzettlich, doppelt-fiederspaltig,

erseits kurzflaumig. Blüten in einer endständigen, gedrungenen, zuletzt verlängerten

e re. Tragblätter doppelt-fiederspaltig (Fig. 67 e), länger als der Kelch. Kelch glockig,

'e lünfspaltig (Fig. 67 d), mit blattartigen, fiederspaltigen Zipfeln, dicht wollig-flaumig.

„ 6 r ° ne k' s 25 mm lang, rosenrot; die Röhre fast doppelt so lang als der Kelch.

o , PP e ln em en kurzen, kegeligen, an der Spitze abgeschnittenen und ausgerandeten

C a a hmählich verschmälert; Unterlippe am Rande gewimpert. Staubfäden am

- und über der Mitte gebartet. Kapsel schief-eiförmig, wenig länger als der Kelch. — VII.

der Sch Auf A1 pentriften und Weiden (von ca. 1600 bis 2800 m) der Südalpen; nur in

Z \7t Z Und in TiroL Fehlt in Deutschland gänzlich. Auf Kalk,im Wallis ( ' m suc "'°hsten Landesteile bis Rovereto und Primör ziemlich verbreitet. In der Schweiz

Graubünden rv 6m Bernhard), häufiger im Tessin (Generoso, Denti della Vecchia, Broccon etc.) und in

Carex humilis . schmarotzt vorzugsweise auf Festuca violacea Gaud,, doch auch auf Festuca pumila,

Ali " ^"'thopoda, sowie angeblich auf Saxifraga Cotyledon und Ranunculus montanus.

harrl^i ^i„ o , ' n e e r D r e i t u n g: Pyrenäen, Alpen von Frankreich, Piemont, der Lom-Daraei, der Südschweiz imH c-Ju- /

weiz und von Sudtirol.

Quirlblätteriges Läusekraut. Taf. 244, Fig. 1.

140. Pedicularis verticil.äta L.

Ausdauernd 5 K^ q naufrecht 2- V 4 't ° m " oc ^- Wurzel spindelig, ästig. Stengel meist zahlreich,

fi.j or „ ,.• . ., ° De haart. Grundständige Laubblätter gestielt, lanzettlich, kämmig-

nederspaltig mit eiförmi •

4-quirl' d A ° en ' rln gsum kerbzähnigen Abschnitten. Stengelblätter 3- bis

grün standigen gleichgestaltet, nur kürzer gestielt. Blüten quirlig in einer

= igyrosj = Kreis, W r indung und dem lat. flectere = krümmen, biegen.