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nur m Graubünden (Splügen, Albula, Engadin, Scesaplana, Seewis, Val Fless, Val Sinestra, Fimberpass [2600 m],Samnaun).
Allgemeine Verbreitung: Oestliche Alpen, illyrische Gebirge, östliche Karpaten.
P. rostrato-capitata ist eine Pflanze der östlichen Kalkalpen, deren Westgrenze von Liechtensteinrcn (jraubünden über Bormio nach iudikarien verläuft. In den Zentralalpen wird sie durch die habituell ähnlicheaetica ersetzt, die eine ausgesprochene Silikatpflanze darstellt. Die alte Bezeichnung P. rostrata ist ambesten aus der Literatur zu entfernen.
136. Pedicularis Raetica 1 ) A. Kern. (= P. rostrata L. z. T. nee A. Kern., = P. caespi-tösa Sieb., = p. Kernen Dalla Torre). Bündner Läusekraut. Fig. 66 d bis f.
Ausdauernd, 5 bis 10 cm hoch. Wurzelstock walzlich, schief, abgebissen. Stengel•is mehrere, hingestreckt, seltener aufsteigend, einfach, wenig beblättert, etwas flaumig oderkahl. Grundständige Blättergestielt, lineal-lanzettlich, fie-derspaltig mit fiederlappigenFiedern, kahl, oft purpurnüberlaufen. Blüten zu wenig-blütigen, endständigen Dolden-trauben vereinigt. Tragblätterdoppelt - fiederspaltig. Kelchröhrig-glockig, gleichmässigflaumig, seltener kahl, 5-spaltigmit dreieckig lanzettlichen,nngsum gekerbten Zipfeln.Blumenkrone bis 20 mm lang,hellpurpurn (ausnahmsweiseweiss) mit dunklerer Ober-h Ppe ; ihre Röhre etwas längeral * der Kelch. Oberlippem einen nach abwärts gerich-
S*h ' lineal " ke 2 eli g en > an der
kahl CF' g6SC enen und ausgerandeten Schnabel vorgezogen; die Unterlippe am Rande
Kapsel lg u- /^'. Die beiden Engeren Staubfäden an der Spitze dicht bärtig (Fig. 66f).
Auf 6 ^ 6 ^ 0 ™^' geschnäbelt ' doppelt so lang als der Kelch. — VII, VIII.der Zentral Penmatten ' an steinigen, grasigen Stellen, auf Schuttfluren, im CurvuletuminDeutschUnr/ 1200 *"" 3260 m ) der Sch weiz, von Tirol, Salzburg und Kärnten. FehltNur auf \J r „ P + • ' ba y er - Alpen) gänzlich, ebenso in Steiermark, Ober- und Niederösterreichgestein uii Tirol i m OrtleZillertaler Alpen
Fig. 66. Pedicularis rostrato-capitata Crantz, a Habitus (</3 natürl. Grösse).
b Blüte, c Staubblatt. — Pedicularis Raetica A. Kerner. d Habitus ( l /e natürl.
Grösse), e Blüte, f Staubblatt. — Pedicularis asplenifolia Floerke. g Habitus
('/3 natürl. Grösse), h Blüte.
inT^u^l^ auf kalkarmem Schiefer.
-> Adamello-, Presanella-Gebiet und in den Oetztaler Alpen weit verbreitet, seltener in den
und Hohen TGoldberg und in den Al pen aUer "' ln Kärnten nur in den Hohen Tauern, in Salzburg bisher nur auf dem Rauriser
im Engadin nach T Rr a „ Z° D ross " Ar] - tn der Schweiz in der ganzen Zentralkette verbreitet (am Piz Langüärdj. araun bis 37An „%. ___. . ° v b
All
bis 3260
gemeine Verb
m ); am Südabhang der Berner Alpen östlich der Gemrai aber fehlend.
bürg und Kärnten) w ° re itung: Pyrenäen, West- und Zentralalpen (östlich bis Salz-
137. Pedicularis asplenifolia^ t?i i w
Ausdauernd, 2,5 bis 8 Farnblätteriges Läusekraut. Fig. 66g und h.
Stengel aufsteigend 'oder aufre vT h °° h ' Wurzelstock walzlich, abgebissen, mehrköpfig.
——- T nt ' rot 'ich, fast blattlos, unten fast kahl, oben dicht wollig-
•) Nach der römischen Provinz R a eti P ,,•
') Von Asplenium = Streife f ' e einen Tel1 der heutigen Schweiz und von Tirol umfasste.
"tarn (vgl. Band I, pag. 25) und fölium = Blatt.