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eine längere Spitze vorgezogen, tief gezähnt, die unteren Zähne schlank, bis 6 mm lang,in eine pfriemliche Spitze vorgezogen, aber kaum begrannt, die oberen an Länge plötzlich ab-nehmend, kürzer, abstehend. Kelch kahl. Blumenkrone 1,5 cm lang, hellgelb, mit kaumnach aufwärts gebogener Röhre und durch die der Oberlippe nicht anliegende Unterlippegeöffnetem Schlund; Zahn der Oberlippe quadratisch, 0,15 bis 1 mm lang, violett, der untereSaum der Oberlippe gerade. — VIL
Auf Alpenmatten. Nur in der Schweiz am Südabhang des Berninapasses gegendas Puschlav zwischen 1800 und 2500m an mehreren Stellen. Fehlt in Deutschlandund in Oestereich vollständig.
Allgemeine Verbreitung: Bergamasker Alpen, Südabhang des Berninapasses.
Die Pflanze entspricht der montikolen Form der ästivalen Rasse. Andere Formen sind bisher nichtbekannt geworden.
130. Alectorolophus mfnor (Ehrh.) Wimm. et Grab. (= Rhinanthus Crista gälli L. z. T.,
= Alectorolophus parviflörus Wallr., = Rhinanthus minor Ehrh., = Fistularia Crista gälli
Wettst.). Kleiner Klappertopf. Taf. 243, Fig. 2 und Fig. 63.
Einjährig, 5 bis 50 cm hoch. Stengel aufrecht, mit oder ohne schwarze Strichelung,schwach zweizeilig-behaart, einfach oder ästig. Stengelblätter eilanzettiich bis schmal-lanzettlich, kerbsägig. Tragblätter mit Ausnahme der untersten, den Stengelblättern gleich-gestalteten dreieckig, spitz, ziemlich gleichmässig gezähnt mit dreieckigen Zähnen, dunkelgrün.Jvelch kahl. Blumenkrone 1,5 cm lang, hellgelb, mit gerader Röhre und durch die der Ober-'Ppe nicht anliegende Unterlippe etwas geöffnetem Schlund; Zahn der Oberlippe sehr klein,meist weisslich (Taf. 243, Fig. 2 a). Samen häutig berandet (Taf. 243, Fig. 2 c). -- V bis IX.
Häufig auf Wiesen, nassen Waldtriften, an Wegrändern; von derTalsohle bis in die Alpenregion (bis 2000 m) verbreitet.
Allgemeine Verbreitung: Ganz Europa mit Ausnahme desuuüchen Teiles der Pyrenäen- und Apenninenhalbinsel; südliches Grönland,Neufundland.
Tritt in folgenden Formen auf: 1. subsp. minor (Ehrh ) Wettst. Stengel einfach
emgastig mit schräg-aufrechten, meist kurzen Aesten. Stengelinternodien lang, länger
s die Blatter. Interkalarblätter fehlend oder höchste
oder
...^.tens ein Paar ausgebildet. — V, VI (Die aesti-
a e asse.) Ueberall häufig. — Hieher: f. ramosus Poeverlein. Stengel stets ästig (Nicht
selten )__* i A . ,
trS in' • ion giramosus Poeverlein. Stengel ästig mit verlängerten, die Hauptachse be-
schl» k erra genden Zweigen (Bayern.) — f. gräcilis Poeverlein. Stengel niedrig, sehr
n evens- meiSt nur einblüti g (An einem Waldrand bei Spitalhof unweit Nürnberg.) — f. Ge-Österreich n a Stengel ästig. Blätter auffallend breit, grob gezähnt (Bayern, Nieder-f. longidens Chabert. Untere Zähne der Tragblätter schmal, grannig
^gespitzt (Zwischlieh
lippenzahn H " W<en ^berstdorf und Birgau im Allgäu). — f. vittulätus Gremli. Ober-ähnlich ab ^ ' violett. Blüten grösser (Häufig; oft dem Bastard A. maior X minor
sehr
ist die var r ' " ^ aS ' v °Ukommen fertilen Pollen verschieden.) — Die montikole Form
kelche schw= ■ us Chabert. Stengel nur bis 10 cm hoch, einfach, armblütig. Frucht-
w arzviolett iiK iEngadin___.2 s u UDe «aufen.— VII. Hochgelegene Bergwiesen. Tirol: Seiseralpe; Schweiz:
im unteren Teile SPSteno P h y 11 US (Schur) Wettst. (= A. stenophyllus Stern.). Fig. 63. StengelInterkalarblattoa o "^ ver ' an g er t en > bogig aufsteigenden Aesten. Stengelinternodien kurz.der Art aber viel ' S '— ^^' ^^ ("-*' e autumnale Rasse.) Im Verbreitungsgebiet
Ostpreussen We t ^ subsp. minor, besonders in Gebirgsgegenden; aber auch in
Lamotte mit nur h" in ^ Und B ran d en burg. Die montikole Rasse, die var. montfcolusFruchtkelchen in S"Hr m m ' weniger ästigem Stengel und schwarzviolett überlaufenen
Bastarde "sind 0 ^^"^O ™d auf der Hohen Rhön.1 A iiifl-a«* o v a Gattung Alectorolophus nicht häufig beobachtet worden:
. jr±. uirÄUtus a A.maior ^_ a >
hpi au; l m ,, ^— A - pubescens Fritsch). Kelch weniger dicht behaart als
UCi A. nirsutus. Iragblätter mpV»
cnr ungleich gezähnt (Heulisheimer Wiesen im Elsass, Itzlinger
Fig-. 63.Alectorolophusminor Wimm. etGrab, subsp. steno-phyllus (Schur)Wettst. a, a\ Habitus(!/2 natürl. Grösse).b Tragblatt.