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Schönh.). Stengel reichästig mit bogig aufstrebenden, den Hauptstengel oft überragenden Aesten. Stengelinter-nodien kurz, gedrängt. Interkalarblätter 2 bis 8. — VII, VIII (Die autumnale Rasse). Auf Wiesen im ganzenVerbreitungsgebiete der Art, aber im allgemeinen viel seltener als die subsp. maior, häufig an der Ostseeküste.Bei A. maior wurden ab und zu Blütenmissbildungen beobachtet, so pelorienartige Bildungen (vgl.Pag. 26), sowie Formen mit in mehrere Lappen geteilter Ober- und Unterlippe und vermehrten Staubblättern.
127. Alectorolophus alpfnus (Baumg.) Sterneck. Alpen-Klappertopf. Fig. 62abis c.
Einjährig, 10 bis 40 cm hoch. Stengel aufrecht, einfach oder ästig, kahl oder schwachzweizeilig-behaart, schwarz gestrichelt. Stengelblätter eiförmig-länglich, stumpf, kerbsägig.1 ragblätter mit Ausnahme der untersten, den Stengelblättern gleichgestalteten dreieckig,zugespitzt, tief schmal gezähnt mit vom Grunde gegen die Spitze an Grösse allmählichabnehmenden Zähnen (Fig. 61 c), die unteren Zähne zwar spitz, aber niemals in eine Granneauslautend. Kelch kahl, meist schwarz gestrichelt. Blumenkrone 1,5 cm lang, hellgelb,mit stark nach aufwärts gebogener Röhre und infolge der abstehenden Unterlippe weitgeöltnetem Schlund; Zahn der Oberlippe 2 mm lang, violett. Samen schmal geflügelt. —VII bis IX.
Auf Bergwiesen (über 1000 m); einzig in den Sudeten und in östlichsten Alpen.Allgemeine Verbreitung: Sudeten, Karpaten, östlichste Zentralalpen,Rhodopegebirge.
Tritt in zwei Unterarten auf: 1. subsp. pülcher (Schummel) Hayek (= A. pulcher Wimm., = Fistuläria
pina Wettst.). Fig. 62 a bis c. Stengel bis 20 cm hoch, meist einfach, selten mit kurzen, schief aufrechten
esten. Stengelinternodien länger als die Blätter. Interkalarblätter fehlend. — VII, VIII. Auf Bergwiesen
Mesengebirges und des Gesenkes in Schlesien, Böhmen und Mähren häufig, angeblich auch in Kirnten am
u stieg von Wolfsberg auf die Koralpe. Eine Form tieferer Lagen ist die var. elätus Sterneck (als Art) mit bis
■n hohem, im oberen Teile stets ästigem Stengel und längeren, schmäleren Blättern (Nur im Gesenke.) —
p. alpinus (Baumg.) Hayek. Stengel bis 15 cm hoch, reichästig mit verlängerten, bogig-aufstrebenden
esten. Stengelinternodien kurz. Interkalarblattpaare 2 bis viele. — VIII, IX (Die autumnale Rasse). So
Steiermark auf der Stubalpe, auf der Koralpe an der Grenze gegen Kärnten und in den sieben-
s en Karpaten. In den Sudeten im Melzergrunde des Riesengebirges bisher nur die var. erectus Sterneck
) mit bis 40 cm hohem Stengel und verlängerten, dem Hauptstengel an Länge gleichkommenden Aesten.
8. Alectorolophus angustifölius (Gmel.) Heynhold (= Rhinanthus angustifolius
' ~ Rhinanthus alpinus Koch z. gr. T. nee Baumg., = Rhinanthus aristätus Celak.,
Fistuläria angustifolia Wettst.). Grannen-Klappertopf. Taf. 243, Fig. 3 und
Fig. 62 d bis g.oder '• f n ^ n £'^ bis 50 (80) cm hoch. Stengel aufrecht, fast kahl, schwarz gestrichelt, einfach
, . " 5ten g e lblätter breit-lanzettlich bis lineal, etwas zugespitzt, kerbsägig. Trag-
lanp- zu ■ Sn der untersten, den Stengelblättern gleichgestalteten, schmal dreieckig,
- gezähnt (Fig. 62 e und g), die unteren Zähne in eine lange, grannen-
kal-,1 tj, , scnr nälert, die oberen plötzlich an Grösse abnehmend, anliegend. Kelch
K.ani. ölumenkrone 1 5 k- •
und durch H' cm ' an S> hellgelb, mit stark nach aufwärts gekrümmter Röhre
linne 9 mm T Stehend e Unterlippe offenem Schlund (Taf. 243, Fig. 3 a). Zahn der Ober-lippe z mm lang, vinl,^ o sAuf Wi V10lett - Samen häutig berandet. — VI bis IX.
Vogesen und d Q u" ^ ras 'g en Hängen, auf trockenen Triften der Alpen, des Jura, der
verbreitet und bi Warzvvaldes , von der Talsohle bis in die Alpenregion (bis 2500 m)
„u^ „ u • . le bayrische Hochebene und ins obere Rheintal herabsteigend;
ebenso noch im steir srhß,, u.. ,, s
sowi f d K ^ nen nugellande und selbst in der Ebene an der Mur und Drau,
st. Vereinzelt auch in Thüringen bei Zella St. Blasii am Wege nach Suhl.
Allgemeine Verlir»;* «, i , , ,. . , , „
v,,«,-.. \ ei , , , T Ui eitung: Alpenkette und deren Vorland (von bavoyen ost-
^irts), Schwarzwald, Vogesen, Jura, Karst