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Tafel 243.
Erklärung der Figuren
'S- 1. Aledorolophus hirsutus (pag. 104) Blüten-
spross.» 1 a. Blüte (vergrössert).
» 2. Aledorolophus minor (pag. 111). Habitus.» 2a. Blumenkrone im Längsschnitt (vergrössert).., 2b. Reife Kapsel (geöffnet).» 2 c. Same (vergrössert).,, 2 d. Staubblatt (vergrössert).„ 3. Aledorolophus angustifolius (pag. 109).
Blütenspross.„ 3 a. Blüte (vergrössert).
3b. Reife Frucht (im Längsschnitt).
Fig. 3c. Same (vergrössert).
„ 3d. Staubblatt (vergrössert).
„ 4. Pedicularis palustris (pag. 120). Blüten-spross.
„ 4 a. Blüte von vorn (vergrössert).
„ 4 b. Reife Kapsel (geöffnet).
„ 4 c. Same (vergrössert).
„ 5. Pedicularis Sceptrutn Carolinum (pag. 125).Habitus.
„ 5 a. Kelch (etwas vergrössert).
„ 5 b. Fruchtknoten (vergrössert).
„ 5 c. Staubblatt (vergrössert).
ümjähnge Halbschmarotzer. Stengel aufrecht, vierkantig, einfach oder ästig. Laub-
atter gegenständig, sitzend, länglich bis lanzettlich, gesägt. Blüten in anfangs dichten,
P er verlängerten Aehren, von meist bleichgrünen, dreieckigen, gezähnten (Fig. 61c, e;
Ig \ e ' S). gegenständigen Tragblättern gestützt. Kelch seitlich zusammengedrückt, bauchig,
Blum^ W IÜndUng Veren § t ' vierz ähnig (Fig. 62b), bei der Fruchtreife aufgeblasen (Fig. 61g).
rone hellgelb, mit walzlicher Röhre, zweilippig; die Oberlippe helmartig, seitlich
iT f oa °^ e . rüc ' ct ' am unteren Rande nahe der Spitze mit einem kurzen, meist violetten Zahn
CT f oa -i - lg " "^ °^ er mli einer Einkerbung versehen. Unterlippe flach, dreispaltig
_ > ig. 2 a). Staubblätter 4, 2-mächtig, in der Blumenkrone eingeschlossen. Antheren
paarweise zusammenhängend (Taf. 243, Fig. 3 d), behaart, mit getrennten, unten spitzen
und Th " KapSel seitlich zusammengedrückt, fast kreisrund, fachspaltig (Taf. 243, Fig. 2 b
fY t n, auts P nn gend. Samen wenige, ziemlich gross, scheibenförmig, meist geflügelt
Ual 243, Fig. 2c und 3c und Fig. 61h).
Beziehun '* Alertorolo P hus - Arten sind wie Euphrasia, Odontites etc. Halbschmarotzer. In blütenbiologischerFruchtk t 1E " umm elblumen zu bezeichnen; der Honig wird von einer Drüse am Grunde des
Staubbe t • ^ eso ert - Das den Honig aufsuchende Insekt muss zwischen den unter der Oberlippe liegenden
Bhit-o , • j , einen Kusse l durchstecken, der auf diese Weise mit Pollen bestreut wird. In einer anderenBlute w ^derJoüen dann ander Narbe abgestreift.
Gattungen H' P us ist in systematischer Beziehung eine der interessantesten und kompliziertesten
( v gL insbeso ri « etz ten Jahren von zahlreichen Botanikern einem eingehenden Studium unterworfen wurde
Wien. Bd. I, h ;Tf terneck > Monographie der Gattung Alectorolophus, Abhandl. d. Zool.-bot. Gesellsch.bürg. Bd. XLV V n"" ^ nren dsen und St erneck in Verhandlungen des Botan. Vereines der Prov. Branden-Bayer. Bot. Ges 190«; mann '" A11 S emem e Botanische Zeitschrift 1907/08, Poeverlein in den Berichten der
Die im Gebiet"/ Semler in AU S- Bot. Zeitschrift 1907).wärtsgebogener Kronröh 6 V ° rkommenden Arten gehören zunächst 4 Sektionen an: a) Aequidentati mit auf-rhombischen, gleichmässi 1 ^ 6 ' , eUtllchem > ab gestumpft-kegelförmigem Zahn der Oberlippe und breit dreieckig-gebogener Kronröhre, deutlfch ah " ten Tra g bla «ern (A. hirsutus und A. Freynii). b) I n a e qu i d e nt a t i mit auf wärts-
lang zugespitzten TraebläH- I " kl S e m, abgestumpft-kegelförmigem Oberlippenzahn und dreieckig-eiförmigen° Ottern, nprpn v~l
A. ovifugus, A. angustifoli
tern, deren Zahn
e von unten gegen die Spitze an Grösse allmählich abnehmen (A. maior,
gebogener Kronröhre und'un I ■ u Brimigeni mit kürzerem, viereckigem Oberlippenzahn, kaum aufwärts-
deutlichem Zahne der Oberlip De mass, g gezähnten Tragblättern, d) Minores mit gerader Kronröhre, un-einander in der Regel geogranhis Vi £ leic hmässig gezähnten Tragblättern. Die Arten einer Sektion pflegen
Fast jede Art zerfällt nun znnär-v. 4. ■ scll "essen (z. B. A. hirsutus und Freynii A. maior und angustifolius).
^ in flt*^i ukurz-ästigem Stengel, mit gestreckte St fassen: 1. eine frühblühende Form mit einfachem oder nur oben
dem obersten Astpaare und dem ends ^^ hnternodien und ohne .Interkalarblätter", d.h. Blattpaare, die zwischenblühende Form mit zahlreichen, bogig-aufsfeT B1ÜtenStand eingeschaltet sind (Aestivale Rasse). 2. eine spät-kalarblättern (Autumnale Rasse). 3. eine zwis'ch" 06 " AeSte "' kurzen . Stengelinternodien und zahlreichen Inter-
bi >"gslagen auftretende Form mit kurzen StenlelW dieSe " ^^ ^ Mi " e haltende ' meist nur in höhe ™ n Ge "
g nternodien, mit mehreren aus den Achseln der mittleren Blätter