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zugespitzt, mit jederseits 2 bis 5 grannig-spitzen Zähnen (Fig. 57 d, e). Blätter alle am Randerauh, sonst kahl. Kelch besonders am Rande fein kurzborstig, drüsenlos, zur Fruchtzeitetwas vergrössert. Blumenkrone gross, 872 bis 9 mm lang(flg. 57b), tief blaulila. Unterlippe weiss, mit gelbemochlundfleck und dunklen Strichen gezeichnet. Kapselkeilig-länglich, kürzer als der Kelch, kahl (Fig. 57 c) oder amKande mit kurzen, gekrümmten Härchen besetzt. — VIII, IX.Auf Alpentriften, an steinigen Stellen bis 2300 mansteigend. Einzig in Oesterreich, und zwar nur in Süd-westtirol. Fehlt in Deutschland und in der Schweizgänzlich.
Mit Sicherheit nur in Tirol im Val di Ledro, auf dem Monte> *' es un d Giovo, imVal di Molini, bei Pranzo bei Riva, auf der Franzens-hohe über Trafoi, im Höllental bei Tramin, auf der Alpe Gavardino beilione und in der Masulschlucht bei Verdins. Doch kommt in derSchweiz bei Oberalp im Kt. Uri eine sehr nahestehende Pflanze vor.
Allgemeine Verbreitung: Südwesttirol undbei Belluno in Oberitalien.
H4. Euphrasia Salisburgensis 1 ) Funk (= E. officinalis
Salisburgensis Neilr., = E. cuspidatissima 2 ) St. Lager,
Fig. 57. Euphrasia Portae Wettst.a Habitus ( 2 /s natürl. Grösse). b Blüte.c Kapsel, d, e Tragblätter, — EuphrasiaIllyrica Wettstein. /"Habitus, ff Blüte.k Fruchtkapsel, i Tragblatt.
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- E. alpina Baumg. nee Lam.). Salzburger Augen-trost. Taf. 242, Fig. 3.Einjährig, 1 bis 20 (30) cm hoch. Stengel auf-L , einlach oder ästig, von nach rückwärts gerichteten,jausen Härchen flaumig, drüsenlos. Die untersten Stengel-
i rl 6r \ X - ^' Stum P f ' mit ^ bis 5 stumpfen Zähnen, die mittleren und oberen lanzettlich, ungefährabst^ rl" 6 am breitesten ' 2 bis 5 mal so lang als breit, sehr spitz, jederseits mit 2 bis 5et k" - en ' granni §'" s P itzen > meist voneinander etwas entfernten Zähnen. Tragblätter
(mei r' ter aIS dlS Sten g el blätter, im untersten Drittel am breitesten, jederseits mit 2 bis 5borsti verlän g erte n, spitzen Zähnen. Alle Laubblätter kahl oder am Rande fein kurz-6 bis'f'rim etS drÜSenlos - Kelch kahl < zur Fruchtzeit etwas vergrössert. BlumenkronePurpurn a iT ^"^ Weisslich ' mit blauer Oberlippe, selten ganz blau, rotlila oder selbst'anglich' un fü Unterli PP e mit gelbem Schlundfleck und dunklen Strichen. Kapsel keilig-"■ • ngG so ] an _g wie der Kelch, kahl oder am Rande mit spärlichen, eingekrümmten
1IärCh \ b n S FeTs~ VIIbisX -
Wäldern, auf ^ Und lm Felsschu tt, auf Geröll, an steinigen Waldrändern, in lichten
bis in die hoch^ 1 - 611 Alpenmatten ; im Schweizer Jura und in den Alpen von der Talsohle
Bayern 2300 m ) vertT * Regi ° n ( Wallis 3000 m > Graubünden bis 2900 m, Tirol 2880 m,
in die württemr,«,- • ^ * Und besonders auf Kalkboden sehr häufig-. Mit den Flüssen auch
„« av u e A m glsche und bavinördlich von München n • , y.^-i.«—1_ j- . T nen ' Ge isenhause
lie Württemberg-^ V. , ___
h und bayrische Hochebene (bis Lechfeld bei Augsburg, Heidewiese
vorhügeln der Vogesen : _ 5IS ^ nhausen bei Landshut) herabsteigend, ferner häufig auf den Kalk-
Jura (Saal unterhalb K^ - 1SaSS besonders bei Osenbach) und sehr zerstreut im Fränkischen
Allgemeine Ve^ "*? bd N -burg a. D.).Alpen, Jura, Vogesen Kam»/ 6lt " ng: Gebirge der Pyrenäenhalbinsel, Korsika, Apennin,
' P Ien ' Gebirge der Balkanhalbinsel, Skandinavien.
») Von Salisbürgia, der neulateinischben wurde.
2 ) Superlativ vom lat. cuspidätus
Heg-i, Flora, Bd. VI.
en Bezeichnung für Salzburg, woher die Pflanze zuerst beschrie-zugespitzt; wegen der spitzen Blattzähne.