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sicher nachgewiesen, ferner sehr häufig durch Oesterreich und die Schweiz. Steigt in Tirolbis 2100 m, in Bayern bis 2950 m, in der Schweiz bis 2800 m hinauf.
Allgemeine Ver-breitung: Südliches Skan-dinavien, ganz Mitteleuropavon Frankreich bis Russland,England, nördliches Italien,nördliche Balkanhalbinsel.
Euphrasia Rostkoviana istsehr veränderlich. Hieher: subsp.Rost-koviäna (Hayne) Wettst. Stengel imunteren Teile meist reichästig, zwi-schen dem obersten Astpaar unddem endständigen Blütenstand meistmehrere Blattpaare eingeschaltet.Stengelinternodien kurz; die unterenLaubblätter zur Blütezeit meist schonabgefallen. Blätter scharf gezähnt.Drüsenhaare reichlich, lang. — VII bisx (Die autumnale Rasse). Ueberallhäufig. — Hieher ferner: f. u 1 i g in 6 s aucommun (Fig. 54 a). Pflanze bis50 cm hoch, in der Mitte oder im oberen
I)
Teil
e verzweigt. Blüten kleiner (Hie
Fig. 54. Euphrasia Rostkoviana Haynesubsp. Rostkoviana Wettst. f. u 1 i g i n o s a
Ducommun. a, a\ Habitus ( 2 /snatürl. Grösse). _
b subsp. m o n t a n a (Jord.) Wettstein, b Habitusc Fruchtkelch, d bis g Tragblätter.
Fig. 53. Euphrasia Rostkoviana Hayne. Phot. V. Zünd, München.
und da an sumpfigen Stellen). — f. pinguis Ljungström. Pflanze sehrüppig. Laubblätter gross und breit. Behaarung gering (An schattigen,feuchten Orten). — f. mino rif löraBorb. Blüten kleiner als beimTypus(An trockenen Stellen). — f. laxiüscula Lasch. Pflanze armdrüsig(Selten). — f. affi'nis Freyn. Pflanze auffallend stark behaart undreichdrüsig (Vintschgau und Ortlergebiet in Tirol). — f. m i n üt a Beck.Stengel kaum 3 cm hoch. Tragblätter stumpfzähnig (Hochalpen). —subsp. montäna (Jord.) Wettst. (Fig. 54b bis g). Stengel einfach oderim oberen Teile mit wenigen aufrechten Aesten. Stengelinternodien ver-längert, viel länger als die Laubblätter. Die unteren Blätter zur Blüte-zeit noch frisch. Blattzähne stumpflich. Drüsenhaare lang, meist spär-licher. — V, VI (Die ästivale Rasse). Auf Wiesen, besonders der Bergeund Voralpen, verbreitet, aber viel seltener als die subsp. Rostkoviana.Hieher auch : f. p är vul a Gremli. Pflanze nur wenige Zentimeter hoch(Hochalpen). — f. Vallesi'acaHayek. Stengel sehr schlaff. Laubblätterbreiter. Der gelbe Schlundfleck der Blumenkrone sehr auffallend, dieStreifung der Blüte gering (Im Wallis im Rhonesand und Gebüschvon Hippophae rhamnoides). — subsp. campestris (Jord.) Hayek.Stengel schlank, besonders im oberen Teile reichästig, zur Blütezeitim unteren Teile meist nackt. Internodien kurz. Drüsenhaare kurz,zahlreich. Blüte mit violetter Oberlippe. Nur in der Schweiz (Genf,Waadt, Tessin, Basel) und in Frankreich (im Rhönegebiet).
109. Euphrasia Kernen J ) Wettst. (= E. speciosa
A. Kern, non R. Br., = E. argüta A. Kern, non R. Br.).
Grossblütiger Augentrost. Fig. 55a bis d.
Einjährig, 10 bis 40 cm hoch. Stengel aufrecht,
m unteren Teile reichästig mit oft nochmals verzweigten--„ , rr esten, von nach rückwärts gerichteten, krausen Härchen
*) Nach Anton kerner v. Marilaun geb 18^1der Universität Wien, der die Art zuerst beschrieben hat' g ' Professor der systematischen Botanik an