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Tafel 237.
Erklärung der Figuren.
Fi
1. Mimullis guttatus (pag. 37).1 a. Unreife Kapsel.
1 b. Reife Kapsel (aufgesprungen).1 c. Querschnitt durch den Fruchtknoten.1 d. Stempel (von vorn und von rückwärts).1 e. Samen.
2. Graüola officlnalis (pag. 38).2a. Unreife Kapsel mit Kelch.
3. Veronica scutellata (pag. 61).3 a. Kapsel.
Fig.
3b. Blattspitze (vergrössert).
4. Limosella aquatica (pag. 38).
4 a. Blüte (vergrössert).4b. Fruchtkapsel.
5. Veronica Chamaedrys (pag. 59).
5 a. Unreife Kapsel.
5b. Reife Kapsel, aufgesprungen.
6. Veronica Beccabunga (pag. 63).
6 a. Blüte (vergrössert).
6 b. Unreife Kapsel mit Kelch.
An Ufern, Gräben, in feuchten Gebüschen. Durchdas ganze Gebiet nicht selten; nur in der Schweiz in dertypischen Form anscheinend fehlend (angeblich bei Arbonim Kanton Thurgau).
Allgemeine Verbreitung: Ganz Europa mitAusnahme von Skandinavien, Westfrankreich und der Pyre-näenhalbinsel, ferner in West- und Mittelasien bis Westtibetund zum Altai.
Aendert ab: f. patens Bolle. Blütenstand schlank, mit wag-recht abstehenden Aesten (Zerstreut). —var. crenäta Neilr. (= Scrophu-
laria Neesii Wirtg.).Untere Blätter gekerbt,
stumpf. Staminodiumdreimal so breit wielang, unten gestutzt mitplötzlich angesetztemStiel. (Zerstreut undmancherorts häufig, soin Deutschland inWestfalen,Baden, Han-nover , Nordbayern,Ost- u. Westpreussen.In Oesterreichzerstreut in Böhmen,Mähren, Oberöster-reich, Steiermark, Salz-burgundVorarlberg. Inder Schweiz die anscheinend allein vorkommende Form)
Fig. 19. Scrophularia alata Gilib.a, ai Habitus ( S J$ natürl. Grösse), b Blüte(ausgebreitet), c Staminodium. ■— d Dia-gramm von Verbascum (nachEichlcr).
Fig. 20. Scrophularia nodosa L. im Gebüsch.Phot. B. Haldy Mainz.
Hegi, Flora Bd. VI.
33. Scrophularia nodosa L. Knotige Braun-
wurz. Franz.: Grande scrofulaire; engl: Fig-wort;
ital.: Castagnola, millemorbia. Taf. 236, Fig. 3 und
Fig. 20.
Der Name Braunwurz, der jedoch nicht rechtvolkstümlich zu sein scheint, bezieht sich wohl auf diebräunliche Färbung der Blüten. Bezeichnungen wie Nacht-schatta (Schweiz) und Hexakraut (Schwab. Alb) lassenvermuten, dass man die Pflanze für verdächtig hält. EineAnzahl von Namen bezieht sich schliesslich auf die volks-