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6,1 (1918) Dicotyledones : (V. Teil)
Entstehung
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25ei Der Vorbereitung:

2ki ber Vorbereitung cbenfo wie Bei ber 3u6emtang fdjnell unb

überlegt arbeiten, um eine Sdjäbigung ber Vitamine möglidjft ju vergüten.

©emüfe fparfam pufcen!9lbfäKe" (©emüfeftrünfe, Slußenblätter, Sdjalen

ufro.) jur ©emüfebrübe ober in ben ©eridjten felbft oermenben.

©emüfe, auch, Salat, erft lurj vor ber Su^ereitung unjerfdjnitten in

foltern SBaffer ober unter fließenbem SBaffer fdjnett unb grünblid) wafdjen!

93ei aSurjelgetnflfe, insbefonbere bei junger Sellerie ober 9Röt)ren, genfigt

meift ein träftiges Surften.

9tadjwafdjen, insbejonbere von jerfleinertem ©emüfe unb gehalten Sartoffeln,

in jebem SJall vermeiben.

©emüfe in jertleinertem 3uf*anb toeber im SBaffer nodj an ber fiuft liegen

laffen! Kartoffeln nie ju jeitig föjälen unb in 983affer ftetjen laffen.

gleifdj unb gijdj unter fließenbem SBaffer für» unb grünblicfj abwafdjen.

23et Der 3ubereitung:

häufig grifdjgemüfcgerWjte bereiten! Ser Verluft an 3läljr» unb Sdjufcftoffen

ift bjerbei am geringften.

®as 9lbweü"en (SSlandjieren) von ©emfife nad) SRöglitfjteit vermeiben!

Sünften (©armadjen im eigenen Saft) unb Sümpfen (©armadjen im äBaffer»

bampf) bevorzugen!

Kartoffeln am beften in ber Sdjale baden, bämpfen ober todjen, befonbers in

ben SBiniermonaten; im grüfjjaljr bie §erftellung von Sartoffelbrei unb SRöft»

fartoffeln einjdjränten, um größere 93itaminnerlufte ju vermeiben.

©emüje unb gifdj ftets mit wenig SBaffer anfefcen! ©emüfe» unb gifdjbrülje nie

fortgiefjen, fonbern für Suppen, Junten ufw. nerwenben. Sludj bas 3$orweiä>

roaffer oon §ülfenfrüd)ten unb Badobft mitoerwenben.

©arjeit genau vorder überlegen! 3111c ©eridjte nur fo lange ber $ifce ausfegen,

wie unbebingt nötig. 93ei großer §ifce anfefcen unb bei geringer £ifce gar»

werben laffen.

Siic ju große Kodjtöpfe nerroenben! Surdj bie über ben Speifen fteljenbe Suft

wirb ber 93itaminge^alt verringert.

Dilles im gefdjloffenen Sopf garniarfjen (Blusnaijme 9Rildj) unb p vieles Um»

rubren oermeiben!

9He Soba ober 9tatron pr SUbfürjung ber ©arjeit jufügen! Sie Vitamine

werben baburtfj gefdjäbigt.

©eridjte lieber turj aufwärmen als ftunbenlang warmfjalten. Sie Kodjfifte

möglidjft nur für vitaminarmere 9lab,rungemittel mit längerer ©arjeit (hülfen»

früdjte, ©raupen) benufcen.

Sßenn möglidj, bie Speifen unmittelbar in iljrem VUamingeljaltaufwerten*

burdj 3»9 aDe oon frifdjen Kräutern, roft geriebenem ©emüfe, §efeftocten,

Sitronenfaft, ro^cn Somaten bjw. Somatenfaft! Siefe 3utaten nierjt metjr mit»

fodjen laffen. Sefonbers toicrjtig ift bies für boppelt erwärmte ober lang erbjfcte

Speifen (Kodjtifte).

Siefe 9tegeln muß bie Hausfrau bas gan je 3a|r über beadj t en ,

vor allem aber im SBinter unb im zeitigen 5 r ü b, {a b. r, ba

bann naturgemäß nidjt fo viel vitaminreidje 9tafjrungsmittel gur Serfügung

fielen unb mit bem Sortjanbcnen redjt Ijausljfilterifdj umgegangen werben muß.

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I, 14,1 - 4,6 Pe 41