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Chemische Untersuchung des Schwefelwassers bei Sebastiansweiler : eine Inaugural-Dissertation
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Papier darüber gehalten, so erfolgte nach öftererWiederholung des Versuchs eine schwache Bräu-nung des Papiers. Wenn der Rückstand vorhergeglüht wurde, so zeigte sich keine Bräunung unddie wässerige Auflösung wurde durch kleesauresAmmoniak stark getrübt. Wässerige Auflösung vondem Rückstande von in einem Retörtchen abge-dampften Wasser wurde durch kleesaures Ammoniaksogleich getrübt, mit Bleizuckerpapier zeigte sichnichts.

6) Gekochtes Wasser färbte Curcumatincturröthlichgelb, Pernambuctinctur blauroth. Die wäs-serige Auflösung von dem Rückstande des mit oderohne Zutritt der Luft abgedampften Wassers färbteFernambuctinctur schön blauroth, Curcumatincturschwach braun. Mit ätzendem Sublimat gab dasgekochte Wasser eine gelblich-weifse Trübung undeinen Niederschlag, der auf Zusatz von Essigsäurein Zeit von 24 Stunden nach und nach gröfsten-theils verschwand; mit schwefelsaurem Kupferoxydgab es eine weifse Trübung und zuletzt einen grü-nen Niederschlag, mit salzsaurem Eisenoxydulschwarze Trübung mit flockigem Niederschlag. Stär-ker eingekochtes Wasser gab mit salzsaurem undmit schwefelsaurem Eisenoxydul anfangs nichts,dann gelbe Trübung und zuletzt gelben Nieder-schlag, mit ätzendem Sublimat starke röthweifseTrübung, später schmutziggelben, zum Theilschwärzlichen klumpigen Niederschlag, der vonSalpetersäure langsam bis auf einen geringen weis-