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1 (1914) Anorganische Chemie
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Metalle.

Prüfung. Auf basisches Ferrisulfat (die Lösungin ausgekochtem Wasser sei klar und röte Lackmuspapierkaum), auf Cu, Mn, Zn, Erdalkalien, Alkalien (Oxy-dieren mit HN0 3 , Fällen mit NH 3 , Mitrat prüfen mit(NH 4 ) 2 S; Glührückstand sei nicht über l°/ 0 ).

Ferrum suliuricum siccum, Getrocknetes Ferro-sulfat, FeS0 4 -j-H 2 0, erhält man, wenn man 100 TeileFerrosulfat auf dem Wasserbade erwärmt, bis sie 35 bis36 Teile an Gewicht verloren haben. Es ist ein weißlichesPulver, das sich in Wasser langsam zu einer schwachopalisierenden Flüssigkeit löst; es soll in bezug auf dieAnforderungen an die Reinheit dem Ferrosulfat entsprechen.Seine Zusammensetzung entspricht der Formel FeS0 4 -)-H 2 0.Gehaltsbestimmung s. Bd. III.

Ferroammoniumsulfat, Ferrum oxydulatum sul-furicum ammoniatum, FeS0 4 +(NH 4 ) 2 S0 4 -|-6H 2 0,blau-grünliche Kristalle; das Salz ist sehr beständig und vonMohr als Urtitersubstanz für die Oxydimetrie empfohlenworden (Mohrsches Salz). Man erhält es, indem man100 g Ferrosulfat und 48 g Ammoniumsulfat in 600 g Wasserund 5 g verdünnter Schwefelsäure löst und die klare Lösungzur Kristallisation eindampft.

Liquor ierri sullurici oxydati ist eine Lösung vonFerrisulfat, Fe 2 (S0 4 ) 3 , in Wasser; sie wird dargestellt, in-dem man Ferrosulfat in Wasser löst und mit Salpetersäureund Schwefelsäure oxydiert.

6FeSO d

-2 HNO,

= 3Fe 2 (S0 4 ) 3-2i\ T 0 4-4H,0.

Die überschüssige Salpetersäure wird durch Eindampfenentfernt. Dickliche, bräunlich-gelbe Flüssigkeit mit 10 °/ 0 Fe;sie dient zu Antidotum Arsenici (S. 129).

Ferriammonium sullat, Eisenammoniumalaun,Fe 2 (S0 4 ) 3 + (NH 4 ) 2 S0 4 + 24H 2 0, wird erhalten, indemman Eisenoxydsulfatlösung mit der berechneten Mengekonzentrierter Ammoniumsulfatlösung versetzt; nach einigerZeit scheiden sich in der Regel violett gefärbte Kristalleaus. Das Salz findet in der Maßanalyse Verwendung alsIndikator (s. Bd. III).

Ferrum carbonicum, Eisenoxydulcarbonat, FeC0 3 ,stellt in reinem Zustande ein weißes Pulver dar, das aber