Kupfer und seine Salze.
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basischen Kupferearbonates als schwarzes, in Wasser un-lösliches Pulver. ■
2CuS0 4 + 2Na 2 C0 3 + H 2 0 = [CuC0 3 + Cu(OH)„]
-f 2Na 2 S0 4 + C0 2 .[CuC0 3 + Cu(OH) 2 ] = 2CuO -f C0 2 + H 2 0.
Kuplerchlorür, CuCl, erhält man als weißes, in Wasserunlösliches Pulver bei der Einwirkung von Salzsäure aufKupferoxydul.
Kupferchlorid, CuCl2-)-2H2 0, entsteht beim Auflösenvon Kupferoxyd in Salzsäure. Grüne, in Wasser und Wein-geist lösliche Nadeln.
Kupferjodür, CuJ, entsteht bei der Einwirkung vonJodkalium auf Kupfersulfat in wässeriger Lösung nebenfreiem Jod.
CuS0 4 + 2 KJ = CuJ + J + K 2 S0 4 .
Kupferjodür ist weiß; es ist ein Zwischenprodukt beider Gewinnung von Jod aus dem Chilisalpeter (S. 13). Ver-wendet man beim Nachweis von Traubenzucker in Harn(S. 104) eine bekannte Menge von Kupfersulfat, läßt sichnach obiger Reaktion durch Zusatz von Jodkalium undTitration des frei gewordenen Jods die Menge des Zuckersberechnen.
Cuprum sulfuricum crudum, Rohes Kupfersulfat,CuS0 4 ^-5H 2 0,. blauer Vitriol, wird technisch im großenaus Kupferglanz gewonnen, indem man diesen an der Luftröstet und die Masse mit Wasser auszieht (CuS -f- 4 O= CuS0 4 ); die den Kupferglanz stets begleitenden Eisen-verbindungen gehen dabei zum großen Teil in Eisenoxydüber. Auch durch Auflösen von technischem Kupfer inSchwefelsäure wird das Salz dargestellt. Das rohe Kupfer-sulfat bildet blaue, meist große, durchsichtige, wenig ver-witternde Kristalle oder kristallinische Krusten. Die wässerigeLösung reagiert sauer und gibt mit Ammoniakflüssigkeitim Überschuß eine tiefblaue, klare oder fast klare Flüssig-keit, Trübungen rühren meist von Eisen- oder Aluminium-verbindungen her.
Cuprum sulfuricum purum, Reines Kupfersulfat,CuS0 4 + 5H 2 0, Reiner Kupfervitriol, läßt sich ausrohem Vitriol nur sehr schwer durch Umkristallisieren ge-