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Metalle.
a-iis dem Uianpecherz erhält. Zusammen mit den in diesenRückständen enthaltenen Bariumsalzen wird es in das Sul-fat, dann in das Bromid übergeführt und dann von demBariumbromid durch vielhundertmal wiederholtes Umkristalli-sieren möglichst getrennt. Der enorm hohe Preis desRadiumbromids erklärt sich aus der geringen Menge, in deres gewonnen wird. 10000 kg Uranpecherz liefern höchstens0,2 g Radiumbromid.
Das Element selbst ist auch schon isoliert worden; dasRadiumbromid, RaBr 2 , gleicht dem Bariumbromid. Inneuester Zeit hat man es in einigen Mineralquellen auf-gefunden, deren arzneiliche Wirkung es bedingen soll
Magnesium und seine Salze-Magnesium findet sich in der Natur als Magnesium-carbonat, Magnesit, MgC0 3 , Magnesiumcalciumcar-bonat, Dolomit, MgC0 3 + 0aCO 3 , Carnallit, MgCl„ +KC1 + 6H 2 0, Tachhydrit, 2MgCl a + CaCl 2 + 12H 2 0,Kieserit, MgS0 4 -j-H 2 0. Magnesium ist ferner enthaltenin den Polysilikaten Talk (s. S. 95). Speckstein, Meer-schaum, Asbest, Serpentin, Olivin, Hornblende,Augit, Magnesiumglimmer. Meerwasser enthält Ma-gnesiumehlorid und -sulfat (S. 10).
Magnesiumoxyd, MgO, Bitter erde, wird dargestellt,indem man Magnesiumsubcarbonat, das offizinelle Ma-gnesium carbonicum, so lange glüht, bis eine aus der Mitteder Masse herausgenommene Probe, mit warmem Wasserangeschüttelt, auf Zusatz von Salzsäure nicht mehr auf-braust, also alle Kohlensäure ausgetrieben ist. Das Salzzerfällt nach der Gleichung:4MgC0 3 + Mg(OH) 2 -f 4H 2 0 = 5MgO -f 4C0 2 + 5H 2 0.Über die Darstellung von Magnesiumoxyd aus Ma-gnesiumchlorid s. S. 93. An der Luft zieht das Magnesium-oxyd leicht wieder Kohlensäure an. Mit Wasser angerieben,geht es in Magnesiumhydroxyd, Mg(OH) 2 , über, einen derBestandteile des früher offizinellen Antidotum Arsenici;vgl. S. 129.
Magnesia usta, Gebrannte Magnesia, bildet einweißes, feines, leichtes, in Wasser fast unlösliches Pulver.