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Metalle.
Lösung Ammoniak, erhält man das gewöhnlich als Reagensverwendete Ammoniumcarbonat:
NH 4 HC0 3 + C0(NH 2 )0NH 4 -f NH 3 -f H 2 0 = 2(NH 4 ) 2 C0 3 .Das offizineile Präparat bildet farblose, dichte, harte, durch-scheinende, faserig-kristallinische Massen von stark am-moniakalischem Geruch. Es braust mit Säuren auf, verwittertan der Luft und ist in der Regel an der Oberfläche mit einemweißen Pulver bedeckt. In der Wärme ist es flüchtig undin etwa 5 Teilen Wasser langsam, aber vollständig löslich.Prüfung. Auf Ammonbicarbonat (es löse sich inder fünffachen Menge Wasser langsam auf, Ammonbicarbonatist schwerer löslich), Schwermetalle (mit H 2 S), Sulfate(mit Bariumnitrat), Calcium (mit Amnionoxalat), Rhodan-salze (mit Eisenchlorid in salzsaurer Lösung, s. S. 81), aufChloride und Thiosulfate (mit AgN0 3 , s. S. 57), aufteerige und mineralische Verunreinigungen (wie beiAmmoniumchlorid, s. S. 81).
Früher gewann man durch trockene Destillationvon stickstoffhaltigen organischen Substanzen, Hörn,Knochen usw., ein mit Tierbrandöl getränktes Prä-parat, das Hirschhornsalz, Sal cornu cervi.Dieses uralte Präparat wurde später durch mit äthe-rischem Tieröl getränktes Ammoniumcarbonat ersetzt:Ammonium carbonicum pyrooleosum.
Calcium und seine Salze.
Calcium ist in gebundenem Zustande sehr verbreitet.Die wichtigsten Mineralien sind Calciumcarbonat, CaC0 3(Kalkstein, Kreide, Marmor, Kalkspat, Doppe!-spat, Aragonit), ferner Gips, CaS0 4 -f 2H 2 0, Anhy-drit, CaS0 4 , Phosphorit, Ca 3 (P0 4 ) 2 , Apatit, Ca 3 (P0 4 ) 2-f-CaCl 2 oder CaPl 2 , Flußspat, CaPl 2 . Calciumsüi-kate sind ein wesentlicher Bestandteil vieler Gesteinsarten.
Calciumoxyd, Ätzkalk, gebrannter Kalk, wirddurch Glühen von Kalkstein in den Kalköfen (sog. Kalk-brennen) dargestellt:
CaCO, = CaO -[- CO,.