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Metalloide.
Calcium, Magnesium (Trübung beim Mischen mitder 4 fachen Menge Alkohol), auf Eisen (mit Kalium -ferrooyanid).
Metaphosphorsäure, HP0 3 , entsteht, wie oben S. 39schon angegeben ist, beim Erhitzen von Ortho- und Pyro-phosphorsäure auf 400° und beim Auflösen von Phosphor -pentoxyd in der berechneten Menge kaltem Wasser;
P 2 0 5
Sie bildet farblose,
fH 2 0 = 2HP0 3 .
zerfließliche Massen.
Acidum phosphoricum glaciale, Eisphosphorsäure,früher offizinell, bestand wesentlich aus Metaphosphorsäureneben geringen Mengen Pyrophosphorsäure. Ihre wässerige,konzentrierte Lösung ist ein Reagens auf Eiweiß, das schon inder Kälte durch sie gefällt wird. Die zu diesem Zweckeverwendete Lösung von Metaphosphorsäure ist stets frischzu bereiten. Bei längerem Stehen der Lösung geht Meta-phosphorsäure unter Wasscraufnahme langsam in Pyro-und Orthophosphorsäure über, welche Eiweißlösung nichtfällen.
Pyrophosphorsäure, H 4 P 2 0 7 , entsteht beim Erhitzenvon Orthophosphorsäure auf 240°, sie bildet weiße, inWasser leicht lösliche Massen; vgl. S. 39.
Arsen.
Das Arsen findet sich in der Natur gediegen alsScherbenkobalt oder Eliegenstein; in gebundenem Zustandefindet es sich als Arsenikblüte As 3 0 3 (As 4 0 6 ), RealgarAs 2 S 2> Auripigment As 2 S 3 , ArseneisenEeAs 2 undPeAsS.Einige Mineralquellen enthalten sehr geringe Mengen vonArsenverbindungen, worauf die arzneiliche Wirkung dieserWässer beruht.
Arsen und alle seine Verbindungen zeichnen sichdurch ihre große Giftigkeit aus; namentlich dasArsenigsäureanhydrid, As 2 0 3 , Arsenicum album, derArsenik, wie es gewöhnlich genannt wird, ist außer-ordentlich giftig. Aus diesem Grunde hat das Arsenfür die pharmazeutische Chemie ein besonderes In-