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Metalloide.
sie Sauerstoff; beim Schütteln mit Schwefelsäure, Ka-liumdichromat und Äther färbt sich der Äther blau;aus Jodkalium macht H 2 0 2 Jod frei.
Prüfung. Auf Barium (mit H 2 S0 4 ), auf Oxalsäure(mit CaCl 2 ), auf freie Säure (mit 1 / 10 n-KOH); Ge-haltsbestimmung s. Bd. III.
Perhydrol enthält 30% H 2 0 2 ; es wird der Haltbar-keit wegen in Flaschen aufbewahrt, die innen mit Paraffinüberzogen und mit einem Paraffinstopfen verschlossen sind.
Schwefel.
Der Schwefel war schon im Altertum zur Zeit Homersbekannt und diente zu religiösen Zwecken, woher auch dieBezeichnung Thion — von OsTov = das Göttliche — her-rührt. Die Bezeichnung Sulfur stammt aus dem Lateinischen.
Vorkommen. Schwefel kommt in freiem, ge-diegenem Zustande wie auch gebunden in der Naturvor. Frei findet er sich in Europa in großen Mengenin vulkanischen Gegenden, Italien, besonders Sizilien(Girgenti), das fast ganz Europa mit Schwefel ver-sorgt, Spanien, Mexiko, Nordamerika, Japan. Viel-leicht ist er im Innern der Erde durch die gegen-seitige Einwirkung von Schwefeldioxyd SO., und Schwefel-wasserstoff H 2 S entstanden: S0 2 ~f- 2H 2 S = 3S -j-2H 2 0. In viel größeren Mengen findet er sich ge-bunden in Form von Salzen des Schwefelwasserstoffs(Blenden, Glänze, Kiese), z. B. Zinkblende ZnS,Bleiglanz PbS, Eisenkies, Pyrit FeS 2 , Kupfer-kies CuFeS 2 ; ferner als Gips CaS0 4 + 2H 2 0, An-hydrit CaS0 4 , Schwerspat BaS0 4 , CölestinSrS0 4 , Eisenvitriol FeS0 4 + 7H 2 0, KieseritMgS0 4 + H 2 0, Kainit K 2 S0 4 -f MgS0 4 + MgCl 2 -f6H 2 0. Von organischen Verbindungen, die Schwefelenthalten, seien erwähnt die Eiweißstoffe, das myron-