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Metalloide.
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nisehen Methoden, die zur Darstellung von größeren MengenSauerstoff Anwendung finden, seien erwähnt:
1. Luft wird verflüssigt; läßt man das so erhaltene, imwesentlichen aus Sauerstoff und. Stickstoff bestehende Ge-misch freiwillig zum Teil verdunsten, so verdunstet infolgeseines niedriger liegenden Siedepunktes zuerst der Stickstoffund fast reinsr Sauerstoff bleibt zurück.
2. Erhitzt man Bariumoxyd BaO im Luftstrom unterDruck auf ca. 700°, so geht es unter Sauerstoffaufnahmein Bariumsuperoxyd Ba0 2 über; saugt man jetzt den Stick-stoff ab und erhitzt dann unter vermindertem Druck, sozerfällt das Superoxyd in Sauerstoff und Bariumoxyd, da3von neuem in Superoxyd verwandelt wird.
3. Verfahren von Kassner: Zur Gewinnung von Sauer-stoff aus Luft erhitzt man Calciumcarbonat und Bleioxydin einem Luftstrom, es entsteht unter Abspaltung vonKohlendioxyd und Aufnahme von Sauerstoff Calciumplumbat,Ca 2 Pb0 4 , eine Verbindung, die man als das Calciumsalz derBleisäure H 4 Pb0 4 auffassen kann. Dieses zerfällt beiweiterem Erhitzen in der Kohlensäureatmosphäre wieder inSauerstoff, Calciumcarbonat und Bleioxyd:
Ca 2 Pb0 4 -f 2C0 2 = 0 + PbO -f CaC0 3 .
Im gasförmigen Zustande ist Sauerstoff färb- undgeruchlos; verflüssigt bildet er eine sehwach bläulicheFlüssigkeit. Zur Unterhaltung der Atmung ist erallen lebenden Wesen unentbehrlich, worauf auchz. T. seine oben erwähnte Anwendung beruht. Sauer-stoff wurde zum ersten Male im Jahre 1877 vonCailletet und Pictet durch Abkühlung bis auf—140 ° bei einem Drucke von 32 Atmosphären ver-flüssigt. Größere Mengen lassen sich heute bequem,wie oben gesagt, aus flüssiger Luft gewinnen.
Sauerstoff bildet mit Wasserstoff zwei Verbindungen:Wasser H 2 0 und Wasserstoffsuperoxyd H 2 0 3 .
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