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2. Monocotyledones 2 (1907)
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Tafel 58.

Erklärung der Figuren.

Fig. 1. Tofieldia calyaüata. Habitus. la. Blüte (von oben). Ib. Blüte (von der Seite) mit Tragblatt. 2. Veratrum album var. Lobetianum. Habitus. 2a. Querschnitt durch den Fruchtknoten.

Fig. 3. Colchicum autumnale3\ühendePi\ame, rechtsd aneben eine unreife Fruchtkapsel m. Blättern. 4. Narthecium ossifragum. Habitus. 4a. Blüte (von oben). 4b. Staubblatt. 4c. Same.

ragus, Ruscus), bis oben gleichmässig beblättert (Polygonätum, Lilium, Gloriösa, Veratrum,Fritillaria, Asphodeline, Smilax) oder sehr häufig schaftartig, d. h. nur am Grunde wenigebis viele Laubblätter tragend (Tofieldia, Hyacinthus, Erythrönium, Scilla, Muscari, Ornitho-galum, Chionodöxa, Galtonia, Sanseviera), seltener unter der Blüte wenige Laubblätter (Parisquadrifolia) aufweisend oder die Laubblätter über dem Blütenstand zu einem endständigenSchöpfe vereinigt (Eücomis, Veltheimia). Stengel meist krautig, stielrund, seltener scharf-kantig (Ällium angulosum und montänum). Laubblätter sehr verschieden gestaltet, seltenjedoch gestielt, mit deutlich abgesetzter Spreite (Allium ursinum und victoriale, Aspi-distra) oder mit scharf abgegrenzter Scheide, sehr oft lineal, lanzettlich bis elliptisch-oval,seltener schwertförmig (Tofieldia), rinnig (Fritillaria), halbstielrund, röhrig oder bauchig-aufgeblasen (Allium-Arten), herz- oder pfeilförmig (Smilax), fast rundlich (Sanseviera),halbstengelumfassend (Streptopus) oder an der Spitze rankend (Gloriösa, Littönia, Sander-sonia), gewöhnlich verhältnismässig dünn, krautartig, seltener immergrün (Cordyline,Phörmium, Aloe etc.), nicht selten dick, saftig (bei den sukkulenten Vertretern aus denGattungen Dracaena und Sanseviera) oder starr, schwertförmig (Xanthorrhoea) und dann oftam Rande gesägt (Dasylirion), nur ausnahmsweise frühzeitig abfallend (Bowiea), meist parallel-oder bogennervig, selten netzadrig (Smilax). gewöhnlich spiralig oder mehrreihig, seltener zwei-zeilig (Narthecium, Tofieldia, Hemerocällis) angeordnet, in der Regel wechselständig, aus-nahmsweise quirlig (Polygonätum verticillätum, vgl. auch Lilium maxtagon). Zuweilen sind dieBlätter klein, schuppenförmig und die Sprosse blattartig oder nadeiförmig (Phylloklädien) aus-gebildet (Ruscus, Semele, Myrsiphyllum, Dänae, Asparagus). Blüten meist ziemlich gross,prächtig gefärbt, sehr oft duftend, trichterförmig oder glockig, einzeln endständig (Tülipa, Fritil-laria, Erythrönium, Paris, Trillium, einzelne Lilien) oder zu endständigen, meist einfachenAehren (Tofieldia, Asphodelus, Eremürus, Narthecium, Sanseviera, Convalläria, Lachenälia,Muscari, Albüca, Hawörthia, Gasteria, Kniphöfia, Schoenocaülon, Notosceptrum) oder seltenerzusammengesetzten Trauben (Anthericum ramösum, Aloe-Arten), zu Trugdolden (Ornitho-galum-Arten), Rispen (Veratrum, Dasylirion, Nolina, Yucca, Xanthorrhoea, Phörmium), zuScheindolden (diese sind aus 2 bis vielen Schraubein zusammengesetzt: Gagea, Allium, Agapan-thus) oder wickeligen Blutenständen (Asparagus; bei Ruscus und Asphodeline Libürnica ver-kürzte Wickel) vereinigt. Blüten meist zweigeschlechtig, aus 5 Quirlen bestehend (vgl. Gageapag. 206), in der Regel 3-zählig (Fig. 310c), nur ausnahmsweise 2- (Majanthemum; Taf. 62,Fig. 5 b, Fig. 310a) oder 4-(Paris) zählig (Fig. 31 Od), meist aktinomorph, vollkommen strahlig,seltener etwas (die Staubblätter und der Griffel sind in den wagrecht stehenden Blüten nach untengebogen) zygomorph (einzelne Lilien, Paradisia, Hemerocällis, Hösta, Asphodeline, Gasteria;vgl. auch Colchicum, pag. 197); einzelne (obere) Blüten zuweilen steril (Muscari). Alle Blätterder Blütenhülle meist von gleicher Grösse, Gestalt und Farbe, zumeist korollinisch, nicht selten ±miteinander verwachsen (Muscari [Taf. 62,Fig. 3 a], Polygonätum [Taf. 64, Fig. 1 a], Lachenälia,

Hegi, Flora.

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