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Tafel 53.
Erklärung der Figuren.
r ig
1.
Carex distans. Habitus.
Fig. 3b.
»
la.
Fruchtschlauch mit Tragblait.
„ 4.
»
Ib.
Stengeiquerschnitt.
„ 4a.
2.
Carex binervis. Habitus.
„ 4b.
»)
2a.
Fruchtschlauch mit Tragblatt.
„ 5.
»
2b.
Stengelquerschnitt.
., 5a.
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3.
Carex flava. Habitus.
>)
3a.
Fruchtschlauch mit Tragblatt.
„ 5b.
Stengelquerschnitt.
Carex flava subsp. Oederi.
Fruchtschlauch mit Tragblatt.
Stengelquerschnitt.
Carex pseudocyperus. Habitus.
Fruehtschiauch mit Tragblatt (von der
Seite).
Stengeiquerschnitt.
bis eiförmigen, kurzen, weiblichen, ziemlich entfernten und aus einer schmalen männlichenAehre bestehend. Unterstes Hüllblatt krautig, kürzer als der Blütenstand. Weibliche Tragblättereiförmig, stumpflieh (Fig. 232e), nach oben verschmälert, braun, trockenhäutig, zuletztkürzer als die eiförmig-zugespitzten, nervigen, kantigen, locker filzigen Schläuche (Fig. 232f).Frucht mattglänzend, dreikantig (Fig. 232 g). — V, VI.
Sehr selten auf moorigen Stellen in Kiefernwäldern. InDeutschland einzig in Ostpreussen in den Kreisen Pillkallen,RagnitundHeydekrug. Fehlt in Oesterreich und in der Schweiz.
Allgemeine Verbreitung: Ostpreussen, Skandi-navien, Nord- und Mittelrussland, Sibirien.
465. Carex montäna L. (= C. conglobata All, = C. gräcilisMoench). Berg-Segge. Tai 49, Fig. 2.
Ausdauernd. 6 bis 30 (und mehr) cm hoch, feste Horstebildend. Wurzelstock sehr kräftig, fast knollig. Stengel + starraufrecht, dünn, stumpf-dreikantig (Taf. 49, Fig. 2d), zuletzt kürzerals die Blätter, zur Fruchtzeit schlaff überhängend. Scheidenin der Regel lebhaft rot, mit Faserschopf. Spreiten schlaff,weich, l'/a bis 2 mm breit, lebhaft hellgrün, oberwärts ± rauh,langspitzig. Blütenstand kurz, gedrungen, aus 1 bis 2, kugeligen,rundlich-ovalen weiblichen und einer dicken, keulenförmigenmännlichen Aehre bestehend. Unterstes Hüllblatt tragblattartig odermit laubblattartiger Spitze (dann aber am Rande trockenhäutig).Tragblätter verkehrt-eiförmig, stachelspitzig, |(Taf. 49, Fig. 2 a),schwarzviolett, kürzer als die ca. 4 mm langen, lang-eiförmigen, 1 amGrunde stielartig verschmälerten, ganz kurz braunspitzigen, hell-grünen, am Grunde oft braunen Schläuche. Narben 3 (Taf. 49,Fig. 2b). Frucht eiförmig, dreikantig, beinahe weiss. — III bis V.
Sehr häufig und verbreitet auf sonnigen Magermatten, inlichten Laubwäldern, an waldigen Abhängen, auf trockenenB
ergwiesen, an Rainen, von der Ebene bis in die Voralpen(vereinzelt bis 2000 m); im nordwestlichen Deutschland selten.
Allgemeine Verbreitung: Europa (fehlt in Norwegenund im nördl. Schweden, zum Teil auch im Mittelmeergebiet.
Hegi, Flora.
Fig. 232. Carex globularis L.a Habitus { l jz natürliche Grösse).b Weibliche Aehre mit Hüllblatt.c Männliche Aehre. d MännlichesTragblatt, e Weibliches Tragblatt./ Fruchtschlauch, g Frucht.h Stengeiquerschnitt.
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