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als der Blütenstand. Tragblätter grau bis dunkelbraun, selten + grün (var. pällida Peterm.),eiförmig, spitz oder stachelspitzig, weiss hautrandig, meist etwas kürzer als die IV2 bis2 mm langen, kugeligen bis dreikantigen, grauweissen, kurzhaarigen Schläuche. Narbengewöhnlich 3. Früchte schwarzbraun, mit hellen Kanten. — IV, V.
Stellenweise auf sandigem Boden, an Waldrändern, auf humosen Waldwiesen, inHeidebeständen, in Kiefernwäldern, Dünentälern, auf Rodungen, Holzschlägen, in Wiesen;von der Ebene vereinzelt bis in die alpine Region (bis gegen 2000 m).
Allgemeine Verbreitung: Zerstreut durch Europa (fehlt in der Arktisund zum Teil im Süden), nördliches Asien.
Aendert etwas ab: var. longibracteata Lange. Unterstes Hüllblatt sehr lang (bis 7 cm), längerals der Gesamtblütenstand. Untere Aehre zuweilen stark entfernt. — Selten.
rar. fallax Vatke. Pflanze niedrig. Stengel stark rauh. Unterstes Hüllblatt am Grunde scheiden-artig häutig, zuletzt abstehend. — Sehr selten in Sümpfen (bei Klötze in der Altmark beobachtet).
var. Golenzii Aschers, et Graebner. Pflanze meergrün. Blätter starr, sehr rauh, stark rinnig.Stengel dünn, verlängert. Schläuche fast rundlich, grünlich. — Selten im östl. Brandenburg beobachtet.
var. Arizönica Gay. Ausnahmsweise Fruchtknoten mit 2 Narben.
Diese Carex-Art tritt besonders gern auf trockenen, sandigen, lichten Waldböden auf, zusammenmit Calluna, Preisseibeere, Nardus, Danthonia decumbens, Phleum Boehmeri, Festuca ovina, Deschampsiaflexuosa, Weingaertneria canescens, Luzula pilosa und multiflora, Hieracium pilosella etc. — Von Bastardensind bekannt: C. pilulifera L. x C. caryophyllea Latour. (= C. Paülii Aschers, et Graebner), selten-in Pommern (Polzin) und C. ericetorum Poll. X C. pilulifera L. (= C. LackwitziänaA. R. Paul).
463. Carex tomentösa L. (= C. filiformis Thuill., = C. sphaerocärpa Ehrh., = C. sub-villösa Bieb., = C. czesia Griseb.). Filz -Segge. Taf. 48, Fig. 5 und Fig. 233 q bis t.
Ausdauernd, (10) 15 bis 30 (57) cm hoch. Grundachse kriechend, dünn, mitschuppigen Ausläufern. Stengel starr aufrecht, stumpf dreikantig (Fig. 48, Fig. 5 a), nurunten beblättert, etwas rauh, samt den Blättern graugrün. Untere Scheiden purpurn, amRande zerfasernd. Spreiten ziemlich schmal, aufrecht, + rauh. Blütenstand aus 1 bis 2, 7 bis15 mm langen, aufrechten, ungestielten, rundlich bis kurzzylindrischen weiblichen und einerendständigen, 1 bis 3 cm langen, zylindrischen männlichen Aehre bestehend. Unterstes Hüllblattlaubblattartig, am Rande nicht trockenhäutig, meist fast wagrecht abstehend, scheidenlos oderganz kurzscheidig. Tragblätter eiförmig, stachelspitzig (Fig. 233 q, r), rotbraun, mit grünemMittelnerven, zuletzt kürzer als die Schläuche. Fruchtschläuche nervenlos, fast kugelig, dicht,,weisslich-kurzborstenhaarig (Fig. 233 s), 2 bis 27* mm lang, kaum geschnäbelt. Narben 3..Früchte eiförmig, grünlichgelb, dreikantig (Fig. 233 t), oft fehlschlagend. — IV, V.
Ziemlich häufig auf nassen Wiesen, an Gräben, auf Grasplätzen, Waldwiesen, von-der Ebene bis in die Voralpen (vereinzelt bis 2000 m); in Norddeutschland zerstreut undstellenweise fehlend (ebenso in Kärnten und Krain).
Allgemeine Verbreitung: Mittel- und südliches Europa (fehlt im Mittel-meergebiet), Kaukasus, Kleinasien.
Aendert wenig ab: var. Grassmanniäna (Rchb.) Aschers. Pflanze stark graugrün, schlank -Weibliche Aehren zylindrisch, verlängert. Tragblätter so lang wie die Schläuche. — Selten.
var. globi'fera Schur. Weibliche Aehren kurz, kugelig. Tragblätter elliptisch, plötzlich zugespitzt,mit weisslichem Mittelnerven. — Sehr selten.
var. Nordmänni (Kerner) Richter. Weibliche Aehren verlängert, lang gestielt. — Selten.
var. graci'llima Schur. Pflanze sehr niedrig (nicht 15 cm hoch). Stengel dünn, mehr als doppeltso lang als die schmalen, starren Blätter. — Alpen, Karpaten.
464. Carex globuläris L. Kugel-Segge. Fig. 232.Ausdauernd, zart, bis 30 (50) hoch, sehr locker-rasig. Grundachse weithin kriechend.Stengel dünn, zart, oft nickend, zuletzt so lang oder kürzer als die Blätter. Spreiten,schmal, meist nicht über 2 mm breit, + weich. Blütenstand meist aus 1 bis 2 (3), kugeligen-