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4 (1825)
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Schöllkraut.

selten einfach, sondern fast immer in Vermischungmit andersartigen, wirksamen Dingen (Löwenzahn,Erdrauch, Brunnkresse) und unter Beigebrauche vonden sogenannten (höchst abweichend wirkenden) bit-tern Dingen angewendet worden ist.

Die Wichtigkeit der menschlichen Gesundheitverstattet keine so ungewisse Bestimmung der Arz-neien. Nur der leichtsinnige Frevler kann sich mitsolcher Vermuthlichkeit am Krankenbette begnügen.Es kann also nur das, was die Arzneien von ihrereigenthümlichen Wirkungsfähigkeit unzweideutig beiihrer Einwirkung auf gesunde Körper selbst offen-baren, das ist, nur ihre reinen Symptome könnenuns laut und deutlieh lehren, wo sie mit Gewifsheitheilbringend seyn müssen, wenn sie in sehr ähnli-chen Krankheitszuständen eingegeben werden, alssie selbst eigenthümlich im gesunden Körper erzeu-gen können.

Man wird aus folgenden Symptomen des Schöll-krauts , deren Vervollständigung noch von andernredlichen, genauen Beobachtern zu erwarten ist,eine viel mehr erweiterte Aussicht auf bestimmteHülfskräfte dieses Gewächses bekommen, als manbisher geahnet hatte; aber blofs der in die homöo-pathische Lehre eingeweihete Arzt wird diesen ge-segrieten Gebrauch von ihm zu machen verstehen.Der Schlendrianist mag sich mit den UngewissenNutzanwendungen des Schöllkrautes begnügen, wozuihn seine, im Finstern tappende Materia medica an-leitet.

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