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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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Tafel 37.

Erklärung der Figuren.

Fig. 1. Bromus ramosus. Habitus.

1 a. Rispenast (stark vergrössert).

,, 2. Bromus ereclus- Habitus.

2 a. Deckspelze.

,, 2 b. Vorspelze (von innen) mit Blüte.

3. Bromus mollis. Habitus.

3 a. Vorspelze (von innen) mit Blüte.

Fig. 3b. Junge Frucht.

3 c. Deckspelze mit Granne.

3d. Junge Blüte.

3e. Fruchtknoten mit Narbenästen.

3f. Frucht (von der Seite und von vorn).

., 4. Bromus secalinus. Habitus.

var. Bältica Aschers, et Graebner. Pflanze oft schlaff. Rispe etwas nickend. Aehrchen klein, 8 bis9 mm lang. Deckspelze unbegrannt. An der Ostsee.

subsp. Uechtritziäna (Wiesbauer) Hackel (= var. aspera Aschers, et Graebner). Pflanze dunkel-grün. Stengel meist 8 bis 10 dm hoch, samt den Blattscheiden stark rauh. Spreiten sehr lang, flach (beimTrocknen schnell) einrollend, bis 7 mm breit, meist beiderseits rauh. Rispe länglich-lineal, bis 20 cm lang,auch zur Blütezeit zusammengezogen, mit sehr rauhen Rispenästen und rauher Achse. Deckspelzen rauhpunktiert,, schmal, hautrandig, mit 5 starken, sehr rauhen Nerven. Selten und wohl nur eingeschleppt (ausSüdfrankreich) in Niederösterreich (auf Kunstwiesen bei Kalksburg und Brunn), in Böhmen (im Aussiger Mittel-gebirge auf dem Bahndamm gegen Schreckenstein, hier angeblich wild).

Der Rohrschwingel ist ein mächtiges, ertragreiches, dauerhaftes Wiesengras, das sich besonders zurAnlage von Wiesen auf feuchten, nassen Böden eignet. Besonders gut entwickelt er sich auf feuchten Sand-böden sowie auf fruchtbaren Lehm- und Tonböden. Der Same des Handels wird heute in grossen Mengen aus Neu-seeland importiert. Das Futter ist wie bei allen grossen Gräsern etwas hart, jedoch ohne jeglichen schädlichen Einfluss.fst mit dem Wiesen-Schwingel durch zahlreiche Uebergangsformen verbunden, was auch die Blattanatomie zeigt.

313. Festuca gigantea Vill. (= Bromus giganteus L.). Riesen-Schwingel, Bachweizen.

Ital.: Ventolana gracile. Fig. 147.

Ausdauernd, 60 bis 150 cm, lockere Rasen bildend.Triebe sämtlich durchbrechend. Stengel meist bogenförmig aufsteigend, 3 bis 5 Blätter tragend, glatt, ziemlich derb, fastbis zum Grunde der Rispe von der obersten Scheide umhüllt.Scheiden offen, an den untern Blättern rauh. Blattspreiten flach,breit (5 bis 15 mm) breit, lang zugespitzt, wenig rauh, am Grundestark geöhrt, den Stengel weit umgreifend (Fig. 147 b), 12 bis30 cm lang, oft überhängend, oberseits graugrün, unterseits dunkel-grün. Blatthäutchen gestutzt. Rispe gross, sehr schlaff, bis40 cm lang, weit abstehend, zuletzt überhängend. Rispenästedünn, zu 2, flach gedrückt, unten sehr rauh, zuletzt wagrechtabstehend. Aehrchen 10 bis 13 mm lang, (3-) 5- bis 7-blütig(Fig. 147 d), linealisch-lanzettlich, hellgrün. Hüllspelzen linealischzugespitzt, sehr ungleich, 5 bis 6 und 6 bis 7,5 mm lang, dieuntere 1-, die obere 3-nervig. Deckspelzen breit-lanzettlich, vornrauh, schwach 5-nervig, 7 bis 9 mm lang, an der Spitze trocken-häutig. Granne sehr lang (+ 20 mm), 2 bis 3 mal so lang als dieDeckspelze, oft geschlängelt. Staubbeutel klein. VII, VIII.

Nicht selten in Laubwäldern, Gebüschen, Erlenschlägen,vereinzelt bis ca. 1500 m.

Allgemeine Verbreitung: West-, Nord- und Ost-europa (südlich der Alpen selten), Asien, tropisches Afrika(Fernando Po).

II e <r i Flora.

Fig. 147. Festuca gig&nteaVill. a Habitus ( 2 /s natürlicheGrösse), b Blattöhrchen, von derSeite (von einem untern Blatt).C Blatthäutchen (von einem obernBlatt), d Aehrchen.

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