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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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(2 bis 3 mm), 5- bis 7-nervig (unter der Oberhaut der Blattunter- bzw. der Aussenseitegetrennt verlaufende Bastrippen (Fig. 144 q, r und s). Halmblätter meist flach vielnervig,auf der Oberseite behaart, seltener borstenförmig. Blatthäutchen stets kahl (Fig. 144x).Rispe 6 bis 15 cm lang, aufrecht oder etwas nickend. Rispenäste zur Blütezeit abstehend,die untern meist mit einem grundständigen Zweige. Aehrchen 7 bis 10 mm lang, 4- bis6-blütig, lanzettlich bis lineal (Taf. 36, Fig. 2 a), rötlich-violett oder bräunlich überlaufen.Deckspelzen 4 bis 7 mm lang, oberwärts oft behaart, schmäler oder breiter-lanzettlich.Granne kurz oder bis halb so lang (sehr selten so lang) als die Deckspelze. Fruchtknotenkahl (Fig. 144 v und w). VI bis X.

Fig 144 Festuca ovina L. subsp. vulgaris Koch, a und b Aehrchen. c, d, e Deckspelze mit Stielchen 5, von vorn, von derSeite vom Rücken / Blatthäutchen. g und h Querschnitt durch die Blattscheide und Blattspreite (Bastring geschlossen), t Same.fa und k> Deckspel'ze von Festuca ovina subsp. capillata Koch, h und H Deckspelzen von Festuca ovina subsp. duriusculaKoch in Blattquersclmitt der subsp. duriuscula. n Blattquerschnitt von F. Vallesiaca Schi, subsp. pseudovina. o Blatt.Querschnitt der subsp stricta - Festuca rubra I.. p Blatthäutchen. r und q Querschnitt durch die Blattscheide und offeneBlattspreite s Blattquerschnitt von Festuca violacea Gaud. var. Norica. ri und ts Same von Festuca rubra. Festuca rubraL var fallaxThull. u Fruchtknoten mit Vorspelze, v und w Fruchtknoten von vorn und von der Seite, x Blatthäutchen.

(Alle Figuren nach S t ebl er-S c hr ö t er undHackel.)

Sehr häufig auf Wiesen, trockenen Wäldern, auf Hügeln, trockenen und feuchtenSandfeldern, auf Dünen, im Alpenrosengebüsch, überall vom Meeresstrand bis ins Hoch-gebirge (am Piz Padella in Graubünden noch bis 2760 m).

Allgemeine Verbreitung: Ganz Europa (von Spitzbergen bis nach Griechenland,im Süden allerdings nur auf den Gebirgen), Nordafrika, gemässigtes Asien, Nordamerika.

Diese Art ist äusserst veränderlich. Gegen andere Festuca-Arten (F. ovina, violacea, Vallesiaca,Halleri, heterophylla) ist sie oft schwer abzugrenzen und bildet zu diesen stark hinneigende Formen.

subsp. eu- rubra Hackel (= genufna Hackel). Echter Rotschwingel. Pflanze lockere Horste mit+ langen, unterirdisch kriechenden Ausläufern bildend und mit braunen Niederblättern besetzt. Scheiden glattoder behaart. Spreiten der Laubsprosse meist borstenförmig gefaltet, stumpf-kantig, seltener flach, die der Stengel-blätter flach, trocken eingerollt. Aehrchen 7 bis 8 (10) mm lang, grün oder schwach grau-violett überlaufen.Deckspelzen stachelspitzig oder kurz begrannt. Sehr häufig.

var. megästachys Gaud. Aehrchen gross, 1 cm lang oder länger. Deckspelzen länger begrannt.

var. glaucescens (Hegetschw.) Hackel. Blätter blaugrün, dünn (0,6 bis 0,7 mm). Aehrchen oftbereift. Selten.