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nickend, später aufrecht. Rispenäste bis 4 cm lang, fein und schlaff, mit 1 bis 2 langen,grundständigen Zweigen, glatt oder kaum rauh. Aehrchen 5 bis 6 mm lang, grünlich,selten violett überlaufen, eiförmig bis eiförmig-länglich. Hüllspelzen ca. 5 mm lang, spitz,mit fast geradem Kiel. Deckspelzen lanzettlich, 3 bis 4 mm lang, spitz, am Rücken mit 2 /a,an den Rändern bis zur Mitte behaart. Blüten durch die Zotten der Deckspelzen verbunden.Frucht spindelförmig, ca. 2 mm lang. — VII bis VIII.
Stellenweise im Gesteinsschutt, im Gerolle der Alpenbäche, in Felsritzen der Alpenund des Schweizer Jura; entschieden kalkliebend, von ca. 1600 bis 3200 m (Wallis), nichtselten auch tiefer und mit den Flüssen bis in die Ebene herabsteigend, z. B. im Kies derHier bei Oberopfingen und Tannheim, in der Bregenzerach, mit der Isar bis oberhalbMünchen (Ueberfälle bei Thalkirchen), bei Memmingen und Innsbruck, im Kiese der Ennsbei Steyr in Niederösterreich (an den letztern Lokalitäten zuweilen mit Dryas octopetala,Gypsophila repens, Teucrium montanum, Equisetum variegatum).
Allgemeine Verbreitung: Pyrenäen, Alpen (von den Seealpen bis Nieder-österreich und Krain), Jura, Balkan, Zentralkarpaten, Corsika, Kleinasien, Ural, Altai,Himalaja, Skandinavien, Grönland.
Aendert wenig ab:
rar. pällens Aschers, et Graebner (= P. Halleridis Roem. et Schult., = P. pällens Gaud). Aehrchenbleich gelbgrün. Rispe sehr locker. — An schattigen Orten.
var. media Aschers, et Graebner (= P. Transsilvänica Schur.). Pflanze graugrün. Blätter schlaff,die stengelständigen kürzer. Rispe nickend, ziemlich reichährig. Aehrchen grün oder violett überlaufen.
287. Poa nemorälis L. (= P. nütans Gilib.). Hain-Rispengras. Taf. 35, Fig. 4.
Ausdauernd, 20 bis 90 cm hoch, lockere Rasen bildend, gewöhnlich nur mit frucht-baren Trieben (die Laubsprosse entstehen aus durchbrechenden Knospen am Grunde desStengels erst nach derFruchtreife), seltener mit ver-einzelten, gestreckten Laub-sprossen. Stengel regel-mässig beblättert. Blatt-scheiden die Stengelknotennicht bedeckend, meist glatt.Spreiten lineal, schmal (meistnicht über 2 mm breit), gras-grün, glatt oder meist ganzschwach (seltener etwasstärker) rauh, in eine feineSpitze verschmälert. Blatt-häutchen kurz gestutzt odersehr oft ganz fehlend (Fig.1311). Rispe meist unter10 cm lang, länglich, währendder Blütezeit abstehend,nach derselben zusammen-gezogen, oft überhängend.
Rispenäste rauh, zuweilen Fig. 131. Poa compressa L. a Aehrchen. b Deckspelze. Poa annuaL. c Aehrchen.
# d Deckspelze, e Obere Hüllspelze, f Untere Hüllspelze, Poa Chaixii Vill
Sehr verlängert, einzeln Oder o-Aehrchen. h Deckspelze. Poa hybrida Gaud. /Aehrchen. k Deckspelze. Poa
mit 1 hio A rrr.ir.rlctär.rlirro^ nemorälis L. I Blatthiiutchen. m Deckspelze. Poa palustris L. „ Blatthäütchen.1111 - 1 D1S 4 grundständigen 0 Deckspelze.
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