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1 (1906) Pteridophyta, Gymnospermae und Monocotyledones
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9. Aehrchen ganz in die Aushöhlung der Aehrenachse eingesenkt, 1 bis 2 blutig, in dünner Aehre(diese kaum dicker als der Halm).....................Lepturus CXVI.

9*. Aehrchen nicht in die Aehrenachse eingesenkt, einzeln oder zu 2 bis 6 nebeneinander in denAbsätzen der Aehrenspindel. Aehren stets dicker als der Halm................ 10.

10. Auf jedem Absatz der Aehrenachse sitzen mehrere, 2 bis 6 (häufig 3), meist 1 blutige (selten2 blutige) Aehrchen nebeneinander........................... 11.

10*. Auf jedem Absatz der Aehrenachse sitzt nur ein einziges Aehrchen......... 12.

11. Aehrchen ganz ungestielt oder nur die seitlichen gestielt. Gipfelährchen verkümmert. Meist1- oder 2 jährige Pflanzen........................Hordeum CXXI.

11*. Aehrchen in den Hüllspelzen auf deutlichen kurzen Stielchen sitzend. Gipfelährchen vorhanden.Ausdauernde Gräser...........................Elymus CXXII.

12. Aehrchen 1 blutig, am Grunde von borstenfö'rmigen Haaren umgeben..... Setaria LX.

12*. Aehrchen mehrblütig, ohne borstenförmige Hülle................ 13.

13. Deckspelzen auf dem Rücken begrannt. Granne knieförmig gebogen. . Gaudinia LXXXVIII.13*. Deckspelzen grannenlos oder an der Spitze mit gerader Granne........... 14.

14. Seitenständige Aehrchen mit 1 Hüllspelze, der Spindel den Rücken zukehrend . Lolium CXV.14*. Aehrchen mit 2 Hüllspelzen, quergestellt (die breite Fläche der Spindel zukehrend) . . . .15.

15. Hüllspelzen an der Spitze 2 bis 4 zähnig, meist in Grannen auslaufend, aufgeblasen, länglich-eiförmig, das ganze Aehrchen fest einschliessend, rauhhaarig...........Aegilops CXIX.

15*. Hüllspelze an der Spitze nicht gezähnt, keine Grannen tragend........... 16.

16. Aehrchen sitzend, durchaus ungestielt, meist dicht gedrängt............ \~ .

16*. Aehrchen ganz kurz gestielt ....................... 19.

17. Vorspelze mit der Frucht verwachsen. Aehrchen in der Reife in die einzelnen Blüten zerfallend.Deckspelzen am Grunde mit sichtbarer Ablösungsstelle. Wildwachsende Pflanzen. . . Agropyrum CXVII.

17*. Vorspelze frei. Aehrchen als Ganzes abfallend oder die nackte Frucht abwerfend. Deckspelzenohne Querwulst am Grunde. Einjährige Kulturpflanzen................... 18.

18. Hüllspelzen pfriemlich, 1 nervig. Aehrchen 2 blutig (mit einem stielartigen Ansatz zu einer3. Blüte)...............................Seeale CXV1II.

18*. Hüllspelzen eiförmig, 3 bis vielnervig. Aehrchen mehr als 2 bis 5 blutig. Aehrchen bauchig.

Triticum CXX.

19. Aehrchen in kurzem, kopfförmigem Blütenstande........ Sesleria (z. T.) XCI.

19*. Aehrchen in längerer Traube, über 2 cm lang......... Brachypodium CXIII.

20. Endständige Aehren mehrfach verzweigt, rispenartig angeordnet, in den untern Blattscheideneingeschlossen, einfache Aehren..................... Diplachne XCVI.

20*. Aehren fingerförmig zusammengestellt....................21.

21. Aehren genau aus einem Punkt entspringend. Aehrchen einzeln in 2 einseitswendigen Reihenstehend, unbegrannt, klein (wenig über 2 mm lang). Hüllspelzen 2. Pflanze weithin kriechend Cynodon XC.

21*. Aehren z. T. etwas herabgedrückt. Aehrchen vom Rücken her zusammengedrückt, zu 2 (einesgestielt, das andere sitzend oder kürzer gestielt), seltener zu 3. Hüllspelzen 3, die oberste in der Achsel ofteine männliche Blüte tragend............................. 22.

22. Aehrenachse flach, ungegliedert. Beide Aehrchen mit 2 geschlechtigen Blüten. Alle Aehrchenbegrannt. Einjährige Pflanzen................... Panicum (z.T.) LV1II.

22*. Aehrenachse gegliedert oder ungegliedert. Gestielte Aehrchen männlich, unbegrannt, zwitterigeAehrchen ungestielt, begrannt............................23.

23. Alle Aehrchen lineal. Blütenstand aus 2 oder mehreren fingerförmig nebeneinander stehendenScheinähren gebildet ............'.......... Andropogon (z.T.) LV.

23*. Sitzende Aehrchen eiförmig oder eilanzettlich. Hüllspelze an der Spitze dreizähnig. Sorghum LVI.

24. Rispe zusammengezogen, ährenförmig, mit sehr kurzen ährenförmigen Aesten (Scheinähren), dieAestchen dicht aneinander gedrängt, sodass die Rispenäste erst beim Umbiegen oder beim Zergliedern derRispe zu erkennen sind (Rispenährengräser).......................25.

24*. Rispe meist mehr oder weniger stark ausgebreitet, mit langen Aesten. Die Aehrchen lockerstehend oder erst am Ende von längeren Rispenästen gebüschelt (Rispengräser)..........43.

25. Aehrchen am Grunde mit einer Hülle aus langen, das Aehrchen überragenden Borsten oder auseinem kammförmigen Blättchen bestehend.......................26.

25*. Aehrchen am Grunde ohne eine derartige Hülle (vgl. Ammophila).........27.

26. Aehrenrispe einseitswendig. Aehrchen mehrblütig, z. T. unfruchtbar, am Grunde mit kamm-förmiger Hülle. Hüllspelzen 2 . . . ,...............Cynosurus (z.T.) CHI.

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